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Sichere Migration von Altverfahren
Die Modernisierung einer Anwendungslandschaft bringt häufig einen Wechsel der technologischen Plattform mit sich. Das von Capgemini entwickelte und erprobte Migrationsverfahren ermöglicht die technische Migration von Anwendungen mit maximaler Sicherheit.
Unsere Erfahrungen in diesem Thema
Capgemini hat eine langjährige Expertise in der Migration von Altverfahren. In mehreren Projekten wurden Systeme mit teilweise über 100.000 Transaktionen pro Tag erfolgreich migriert. Wesentliches Merkmal war jeweils die Migration der viele Millionen Datensätze umfassenden Datenbestände, die in einem komplexen aber sicheren Verfahren migriert wurden. Die Migration fand dabei völlig transparent für die mehreren 1000 Nutzer der Systeme statt.
Capgemini begleitet die Migration sowohl auf technischer, als auch auf fachlicher und Prozessebene. Unsere etablierten Prozesse und fachliche Expertise helfen Ihnen, die Migration mit minimalem eigenem Ressourcenaufwand sicher durchzuführen. Ein Parallelbetrieb genanntes Inbetriebnahmeverfahren erlaubt dabei die risikolose Einführung des Neusystems.
Dabei findet unter Anwendung von regelbasierten Verfahren eine erschöpfende fachliche und technische Prüfung des Neusystems an Hand realer Anfragen statt. Dies führt zu einer größeren Sicherheit der Migration, da das Neusystem über einen langen Zeitraum direkt und vollständig mit dem Altsystem verglichen werden kann. Nicht zuletzt kann so die Migration schneller und ressourcensparender als mit ausschließlich konventionellen Qualitätssicherungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Unser Lösungsansatz
Capgemini führt ihre Migration mit maximaler Sicherheit durch. Unser etabliertes und in mehrjähriger Projekterfahrung bewährtes Verfahren eignet sich besonders für komplexe Backendsysteme. Typische Merkmale dieser Systeme sind eine modernisierungsbedürfte Technologie und eine komplexe Fachlichkeit, die häufig mit einer lückenhaften Dokumentation einhergeht.
Unser Verfahren ist prädestiniert, um eine 1:1-Migration, das heißt eine Modernisierung der Technologie bei gleichzeitiger Beibehaltung der fachlichen Funktionalität, durchzuführen.
Weiteres Merkmal ist, dass die Migration ohne Beteiligung und bei Bedarf sogar ohne Wissen der Endbenutzer durchgeführt werden kann. Die Nutzer des Systems müssen also keine Anpassung an ihren Systemen durchführen, die Migration findet transparent „im Hintergrund“ statt.
Als ersten Schritt der Migration führen wir eine Analyse des Altsystems durch. Die Analyse erfolgt dabei anhand der vorhandenen Dokumentation und auf Basis des Altsystemcodes. Bei Bedarf werden zudem Interviews mit den Fachbereichen durchgeführt. Zur Analyse des Codes verfügen wir über erprobte Werkzeuge, welche diese Analyse optimal unterstützen.

Anhand dieser Informationen wird anschließend das neue System konzipiert und umgesetzt. Hierbei kann Capgemini auf seine lange Erfahrung und ausgezeichnetes Know-how im Bereich des Software Engineering zurückgreifen
Zusätzlich zum eigentlichen Neusystem wird ein Bridge-System implementiert. Dieses System ermöglicht die Einführung des Neusystems in einem Parallelbetrieb, welcher eine maximale Sicherheit bei der Inbetriebnahme bzw. beim Wechsel auf das neue System bietet.

Dazu erfüllt das Bridge-System im Wesentlichen zwei Aufgaben:
Die eine ist die Konvertierung der eintreffenden Anfragen an das Neusystem und der zugehörigen Antworten in das Format der existierenden nutzenden Systeme. Die Konvertierung findet dabei im Wesentlichen auf einer technischen Ebene statt. Zusätzlich sind auch Anpassungen auf fachlicher Ebene möglich, falls gewisse Besonderheiten des Altsystems nicht in das Neusystem übernommen werden sollen. Diese Aufteilung erlaubt es, ein fachlich und technisch „sauberes“ Neusystem zu erstellen und gleichzeitig das Altsystemverhalten, bei Bedarf bis auf die Reproduktion von Fehlern oder eigentlich unerwünschten Besonderheiten zu reproduzieren.
Die zweite wichtige Aufgabe des Bridge-Systems ist der Vergleich des Systemverhaltens von Alt- und Neusystems. Im Parallelbetrieb werden dazu alle Anfragen und die Zugehörigen Antworten beider Systeme zur Auswertung gespeichert. Ein regelbasierter Auswertungsmechanismus nimmt dabei einen Vergleich der Antworten von Alt- und Neusystems vor. Fachlich identische Antworten müssen nicht weiter betrachtet werden. Die verbliebenen Abweichungen werden im Hinblick darauf bewertet, ob sie erwünscht sind oder nicht und das Neusystem ggf. angepaßt.
Die Einführung des Neusystems erfolgt so zu einem Zeitpunkt, zu dem es über einen wählbaren Zeitraum bewiesen hat, identisch bzw. analog zum Altsystem zu funktionieren. Da alle Anfragen das Bridge-System geleitet werden. Bedeutet die eigentliche Inbetriebnahme des neuen wartungsfreundlichen Systems nun mehr das Umlegen eines Schalters, der bewirkt, dass alle Anfragen an das Neusystem geleitet werden. Um die Sicherheit nochmals zu erhöhen werden alle Anfragen für einen begrenzten Zeitraum weiter an das Altsystem gesendet, um im Notfall auf dieses System zurückfallen zu können.
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