In Zukunft ohne E-Mail?
Für viele sind E-Mails Fluch und Segen zugleich: Einerseits haben sie den schriftlichen Austausch enorm beschleunigt, andererseits klagen fast alle von uns inzwischen über die kaum noch beherrschbare E-Mail-Flut. Seit dem Aufkommen von unternehmensinternem Microblogging (zum Beispiel mit blueKiwi oder Yammer) wird die elektronische Post deshalb immer häufiger totgesagt. Sie werde nicht effizient eingesetzt, die Kommunikation über E-Mail sei nicht kontextbezogen und häufig würden zu viele Kollegen auf Kopie gesetzt, die im Grunde genommen nur wenig mit dem Vorgang zu tun hätten.
Wie die Grafik unten zeigt, ist die E-Mail allerdings alles andere als tot: Die Anzahl der E-Mail-Accounts steigt immer noch und bis 2014 sollen es weltweit 3,8 Milliarden sein. Unternehmen besitzen übrigens nur 25 Prozent davon, dafür werden über jedes von ihnen pro Tag 110 Nachrichten empfangen und versendet. Während auf Facebook täglich „nur“ 60 Millionen Updates gemacht werden, gehen 188 Milliarden E-Mails um die Welt. Da kann selbst Twitter mit 140 Millionen Tweets nicht mithalten.
Ich glaube, dass die E-Mail nicht so schnell aus Unternehmen verschwinden wird. Für einige Prozesse wie beispielsweise den projektbezogenen Austausch, Problemlösung oder Wissensverbreitung ist Corporate Microblogging besser geeignet, aber ich glaube nicht, dass es die E-Mail in den nächsten 5 Jahren komplett verdrängen wird. Was denken Sie?





Stimme voll und ganz zu. Aussterben wird die E-Mail mit Sicherheit nicht so schnell. Hoffen würde ich trotzdem, dass Unternehmen sich den Kommunikationsgewohnheiten ihrer Mitarbeiter anpassen und verstärkt Möglichkeiten zum sicheren Chat und Microblogging anbieten.
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