RFID

Sie befinden sich hier: Presse

Michael Schlenker
Download JPG (186 KB)


Brochures

Packaging Strategies 2004

Conference "Pulse Survey" on RFID

Verpackungsindustrie setzt auf RFID Technologie

Atlanta (Georgia, USA)/Berlin, 5. August 2004

Handel und Pharma sind die beiden wichtigsten Einsatzbereiche

Die Radio Frequency Identification (RFID) Technologie wird in der ersten Welle ihrer Einführung bis 2010 vor allem den Einzelhandel betreffen. Das glauben einer amerikanischen Untersuchung von Capgemini und Packaging Strategies zufolge 58 Prozent der befragten Verpackungshersteller. An zweiter Stelle steht die Gesundheits- und Pharmaindustrie mit 31 Prozent. Hier versprechen sich die Befragten vor allem eine erhöhte Sicherheit bei verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie geringeren Schwund und niedrigere Verluste an den Graumarkt. An der Untersuchung nahmen 107 Manager von Verpackungsunternehmen – zum größten Teil aus den USA – teil. Der Initiative Wal-Marts, bis Anfang 2005 mit den 100 wichtigsten Lieferanten RFID Tags für Umverpackungen und Paletten einzusetzen, gestehen über die Hälfte (54 Prozent) der Befragten eine Sogwirkung für die Branche zu. Darüber hinaus glauben 51 Prozent der Befragten, dass RFID ein ,wichtiger geschäftlicher Treiber in diesem Jahr’ sein wird, oder initiieren selbst 2004 noch  ein Programm und einen Aktionsplan.

„Die Umfrage zeigt, dass sich sowohl globale als auch lokale Unternehmen entlang der Logistikkette schrittweise auf die RFID-Technologie vorbereiten – von der Überlegung hinsichtlich Einsatzmöglichkeiten über den Piloten, einer Roadmap bis zur Implementierung und Einführung,“ sagt Michael Schlenker, Vice President Supply Chain Management bei Capgemini. „Wer bei neuen Technologien wie RFID, mobiler Datenverarbeitung oder Lösungen zur Kundeninteraktion vorne mit dabei ist, wird Nutzen daraus ziehen und kann die Spielregeln mitbestimmen.“

Verbesserte Produktverfügbarkeit und -Logistik

Für die Verbraucher sehen 51 Prozent der Befragten Verpackungsspezialisten den größten Nutzen von RFID für die nächsten zwei bis drei Jahre in der besseren Produktverfügbarkeit im Einzelhandel. Nur 19 Prozent glauben an günstigere Produkte durch geringere Produktions- bzw. Lieferkosten. Für den Nutzen auf Seiten des Handels gehen die Meinungen etwas auseinander: 39 Prozent glauben, die verbesserte Warenumschlagshäufigkeit sei das beste Argument für RFID, während 33 Prozent die günstigeren Logistikkosten anführen. Für die Hersteller, so 34 Prozent der Befragten, bringe RFID in erster Linie bessere Marketingdaten. Immerhin 17 Prozent glauben, dass die Produzenten keinen Nutzen aus RFID zögen, da es sich lediglich ,um eine neue Form des Strichcodes’ handele.

Verpackungsindustrie befürchtet Probleme bei Implementierung

Möglicher Problembereich von RFID wird nach Ansicht der befragten Verpackungsfachleute weniger die Technologie selbst als deren Implementierung bzw. Integration in die bestehenden Systeme sein. Fast die Hälfte, 46 Prozent, sehen dies als kritischen Punkt. Die RFID Tags oder die Software hingegen bereiten nur 21 Prozent bzw. 18 Prozent Kopfschmerzen.

Alles in allem stellt RFID für die Fachleute ein eher technisches Thema dar. Dementsprechend auch die Antwort, wer die Kontrolle über die RFID Programme haben solle: Die überwältigende Mehrheit von 71 Prozent sieht hier die Supply Chain- Abteilungen in der Pflicht. Nur jeder zehnte Befragte erwähnt Unternehmensbereiche wie Finanzen, Vertrieb oder Marketing (12 Prozent) oder IT (11 Prozent).
  

Über die Capgemini-Gruppe

Capgemini ist einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie sowie Outsourcing. Das Unternehmen mit europäischem Ursprung berät Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie dem Einsatz neuer Technologien. Capgemini wendet dabei eine neue Form der Zusammenarbeit an: Collaborative Business Experience. Grundlage ist die Verpflichtung von Dienstleister und Kunde zu gemeinsamem Erfolg und das Erreichen messbaren Mehrwerts auf Basis enger Zusammenarbeit. Capgemini beschäftigt derzeit weltweit rund 55.000 Mitarbeiter und erzielte 2003 einen Umsatz von 5,754 Milliarden Euro.

Für Rückfragen:

Capgemini
Pressesprecher:
Thomas Becker
Neues Kranzler Eck 
Kurfürstendamm 21
Tel.: 030/88703-730
Fax: 030/88703-739
10719 Berlin
Email: thomas.becker@capgemini.com