Capgemini schließt Projekt MEDIA@Komm-Transfer ab

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Kommunale E-Government-Initiative wird durch MEDIA@Komm-Innovation fortgesetzt

Norbert Niemeier
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Tom Gensicke
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Berlin, 14. Dezember 2006

Nach rund zweieinhalb Jahren hat die Management- und IT-Beratung Capgemini das von ihr betreute E-Government-Projekt MEDIA@Komm-Transfer wie geplant abgeschlossen. Die Initiative wurde offiziell am 19. März 2004 vom auftraggebenden Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgestellt und hatte zum Ziel, kommunale E-Government-Aktivitäten zu fördern. MEDIA@Komm-Transfer zählte neben Deutschland-Online und BundOnline2005 zu den drei nationalen E-Government-Initiativen.

Auf der Schlussveranstaltung am 2. und 3. November 2006 zogen die beteiligten Kommunen wie auch das Bundesministerium und Capgemini Bilanz. Staatssekretär Dr. Walter Otremba, BMWi, betonte in seiner Rede, dass sich sein Ministerium mit der Initiative MEDIA@Komm-Transfer bewusst für eine kommunale E-Government-Förderung entschieden habe, da 80 Prozent der Verwaltungskontakte zwischen Behörden und Unternehmen erfolgen. Er rief dazu auf „den Schwung von MEDIA@Komm-Transfer weiter zu nutzen“.

E-Government-Erfahrungen öffentlich gemacht

Am Projekt MEDIA@Komm-Transfer nahmen 20 Kommunen und kommunale Körperschaften mit ihren lokalen E-Government-Programmen teil. Erarbeitet wurden 16 Spezifikationsberichte, in denen die gesamten Erfahrungen aus den Projekten sowie Empfehlungen und Standards niedergelegt sind. Städte und Gemeinden sowie andere Interessierte können bei ihren eigenen E-Government-Projekten auf diese Berichte und das Wissen der Transferkommunen zurückgreifen. „Das Rad muss so nicht immer wieder neu erfunden werden. Bislang war und ist das gerade bei der Verwaltungsmodernisierung in Deutschland leider häufig der Fall“, so Dr. Norbert Niemeier, Projektleiter MEDIA@Komm-Transfer bei Capgemini. Insgesamt über 400 Veröffentlichungen, mehr als 30 Veranstaltungen mit zusammen rund 2.000 Besuchern aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft sowie neun von den beiden Unternehmen SAP und T-Systems gesponsorte E-Government-Auszeichnungen haben weiterhin dazu beigetragen, die Best-Practices im Rahmen des Projektes bekannt zu machen.

Innovators Club führt MEDIA@Komm-Transfer fort

Trotz des offiziellen Endes des Projektes MEDIA@Komm-Transfer wird die Initiative nicht in der Versenkung verschwinden. Unter dem Dach des Innovators Club, einem Zusammenschluss von Führungskräften aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, werden die kommunalen Spitzenverbände, unter Federführung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, den Ansatz unter dem Namen MEDIA@Komm-Innovation weiterverfolgen. Schwerpunktmäßig stehen dabei die Themenstellung Standardisierung und wirtschaftsorientiertes E-Government im Mittelpunkt. In letzterem sieht eine mehrjährige Studienreihe von Capgemini im Auftrag der Europäischen Kommission ein großes Potenzial. Zum gleichen Schluss kommt auch der Branchenverband Bitkom und fordert in einer Presseerklärung vom 27. November 2006 zu einer verstärkten Zusammenarbeit von Öffentlicher Hand und Unternehmen beim E-Government auf.

Im Rahmen von MEDIA@Komm-Innovation sind Veranstaltungen geplant, um den Transfer von Know-how für kommunales E-Government fortzuführen. Außerdem werden die wesentlichen Inhalte des Portals von MEDIA@Komm-Transfer in die Plattform des Innovators Club übernommen (www.innovators-club.de).

Capgemini wird Entwicklung von MEDIA@Komm-Innovation begleiten

Capgemini bedankt sich auch auf diesem Wege für die gute Zusammenarbeit mit den Transferkommunen, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und allen anderen Projektbeteiligten. „Wir werden als Beratungsunternehmen auch weiterhin als Pate und Ansprechpartner für die Akteure des MEDIA@Komm-Transfer Netzwerks zur Verfügung stehen und den weiteren Weg von MEDIA@Komm-Innovation begleiten“, so Tom Gensicke, Leiter des Beratungsbereichs Public Services bei Capgemini Zentraleuropa.

 

Das Projekt MEDIA@Komm-Transfer

Ein wesentliches Ziel des Projektes MEDIA@Komm-Transfer war es, auf Basis der vorhandenen Erfahrungen und Ergebnisse aus MEDIA@Komm sowie weiterer Initiativen wie Deutschland-Online und BundOnline2005 die Entwicklung von E-Government auf kommunaler Ebene zu beschleunigen. Das Projekt gliedert sich in die Bausteine Harmonisierung, Verbreitung und Internationalisierung. Auftraggeber des am 19. März 2004 auf der CeBIT gestarteten Projektes war das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Projektagentur war Capgemini Deutschland. Teilnehmer von MEDIA@Komm-Transfer waren 20 Kommunen aus ganz Deutschland.

Über die Capgemini-Gruppe

Capgemini ist einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie sowie Outsourcing. Das Unternehmen mit europäischem Ursprung berät Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien sowie dem Einsatz neuer Technologien. Capgemini beschäftigt derzeit weltweit rund 61.000 Mitarbeiter und erzielte 2005 einen Umsatz von 6,954 Milliarden Euro.

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