Jahresergebnis 2007

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Paris, 14. Februar 2008

Ergebnis der Capgemini-Gruppe für das Jahr 2007

  • Starkes Umsatzwachstum (+13%)
  • 7,4% operative Marge, ein Anstieg um 1,6 Prozentpunkte
  • Nettogewinn in Höhe von  440 Mio. Euro, entsprechend 5,1% des Umsatzes
  • Dividende steigt um 43% (1 Euro pro Aktie)

Bei seinem Treffen am 13. Februar 2007 in Paris überprüfte das Board of Directors der Cap Gemini S.A. unter dem Vorsitz von Serge Kampf die testierten Unternehmenszahlen der Capgemini-Gruppe für das am 31. Dezember 2007 abgelaufene Geschäftsjahr.

Die wichtigsten Finanzkennzahlen lauten:

In Millionen Euro 

FY 2006

H1 2007

H2 2007

FY 2007

Umsatz 

7.700 

4.397 

4.306 

8.703

Operative Marge

447

269

371

640

in Prozent des Umsatzes 

5,8%

6,1%

8,6%

 7,4%

Operativer Gewinn   

334

229

264

493

Netto-Gewinn der Gruppe 

293

168

272

440

In Prozent des Umsatzes 

3,8%

3,8%

6,3%

5,1%

Netto-Barmittel 

1.632 

452

889

889


Zu derzeitigen Wechselkursen und aktuellem Konsolidierungskreis erzielte die Capgemini-Gruppe ein Umsatzwachstum in Höhe von 13,0 Prozent. Bestimmte Effekte (wie die Akquisition von Kanbay oder Software Architects) sowie die Wechselkurseffekte (Euro gegenüber anderen großen Währungen) herausgerechnet beträgt das Wachstum 9,0 Prozent, was deutlich über dem Marktwachstum liegt.

Die Auftragseingänge – knapp 10 Milliarden Euro im Jahr – haben sich im vierten Quartal nicht verringert. Sie liegen bei 3,740 Mrd. Euro (davon stehen 1,579 Mrd. Euro im Zusammenhang mit der Erweiterung des Vertrages bei der britischen Steuerbehörde HMRC um drei Jahre). Außerhalb von Outsourcing Services liegt die Book-to-bill Ratio bei 1,07 für das Jahr.

Die operative Marge ist in jeder der vier Disciplines der Gruppe gestiegen und beträgt nun 7,4 Prozent, entsprechend 640 Millionen Euro. Die Marge liegt um 1,6 Prozentpunkte höher als im Jahr 2006, allein für das zweite Halbjahr lag sie bei 8,6 Prozent.

Sonstiger operativer Gewinn und Ausgaben liegen bei Minus 147 Millionen Euro. Davon sind 90 Millionen Euro Restrukturierungskosten und weitere 27 Millionen Euro sind Kosten, die im Zusammenhang mit der Integration der Akquisitionen während des Jahres entstanden sind (Kanbay und Software Architects).

Hinzu kommen ein negatives Finanzergebnis von 7 Millionen Euro, eine Steuerbelastung von 48 Millionen Euro sowie Anteile am Gewinn von assoziierten Unternehmen in Höhe von 2 Millionen Euro. Das Nettoergebnis der Gruppe ohne Minderheitsbeteiligungen liegt damit bei 440 Millionen Euro, was 5,1 Prozent des Umsatzes entspricht und eine Steigerung um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Die getätigten Akquisitionen haben die Finanzkraft der Gruppe nicht beeinträchtigt. Die Nettobarmittel zum 31.12.2007 betragen 889 Millionen Euro.

Das Board of Directors hat entschieden, auf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung der Aktionäre eine Dividendenzahlung von 1 Euro pro Anteil  vorzuschlagen. Dies wäre ein Anstieg von 43 Prozent gegenüber dem letzten Jahr, entsprechend einer Ausschüttung von einem Drittel des Netto-Ergebnisses der Gruppe ohne Minderheitsbeteiligungen (das bei 3,03 Euro pro ausgegebener Aktie zum 31.12.2007 liegt). Der Dividendenvorschlag liegt damit im Rahmen der langfristigen Capgemini Politik.

Aktivitäten in den großen geografischen Regionen

• Nordamerika: Beflügelt von einer sehr guten Entwicklung der Outsourcing Services und Local Professional Services sind die Umsätze um 9,4 Prozent gestiegen (zu konstanten Wechselkursen und gleichem Konsolidierungskreis). Die Integration von Kanbay und Software Architects haben die Abwertung des Dollars mehr als kompensiert. Das Wachstum zu derzeitigen Wechselkursen und aktuellem Konsolidierungskreis liegt bei 28,3 Prozent. In US-Dollar beträgt der Umsatz 2007 2,4 Milliarden, was 40 Prozent über dem von 2006 liegt. Damit ist die Capgemini-Gruppe einer der wichtigen Unternehmen im amerikanischen Markt. Die operative Marge liegt bei 6,5 Prozent gegenüber 5,4 Prozent 2006.
• Europa: Mit einem Umsatzanstieg von 22,3 Prozent (gerechnet zu konstantem Wechselkurs und gleichem Konsolidierungskreis) erzielten die Nordischen Länder das beste Ergebnis, gefolgt von Südeuropa (+14,1 Prozent), Benelux (+11,7 Prozent) und Frankreich (+8,6 Prozent). Deutschland und Zentraleuropa lagen mit 3,9 Prozent Wachstum aufgrund eines leichten Rückgangs des Outsourcing-Geschäfts etwas niedriger. Ohne Ausnahme haben alle Regionen ihre operative Marge verbessert. Herauszuheben ist sind Benelux, das mit nun 15 Prozent auf historisches Niveau zurückkehrte, sowie Deutschland und Zentraleuropa mit 13,3 Prozent Marge. Großbritannien und Irland (+4,4 Prozent) konnten sich um bei den Consulting- und Technology Services Aktivitäten um 10 Prozent steigern. Dennoch leidet das Wachstum an einem deutlich, wenn auch geplanten, Rückgang der Umsätze mit HMRC. Insgesamt liegt die Marge bei 6,8 Prozent und damit sehr nahe am Gruppendurchschnitt.

Aktivitäten nach Disciplines

• Das stärkste Wachstum konnte der Bereich Technology Services (+11 Prozent zu konstanten Wechselkursen und gleichem Konsolidierungskreis) verzeichnen. Die operative Marge beträgt 8,9 Prozent wobei sie vor allem aufgrund verbesserter Auslastung im zweiten Halbjahr bei über 10 Prozent lag.
• Mit einer Marge von 12 Prozent steht Local Professional Services (Sogeti) als die profitabelste Einheit dar. Dies ist vor allem auf die Entwicklung von höherwertigen Dienstleistungen wie Testing zurückzuführen. Der Umsatz stieg um 9,5 Prozent bei einem starken Wachstum in den USA, den Niederlanden und Schweden.
• Outsourcing Services erzielte ein Wachstum von 7,8 Prozent bei einer operativen Marge, die in gleicher Höhe wie die der gesamten Gruppe stieg und nun bei 4,7 Prozent liegt. Der geringere Beitrag aus dem HMRC Vertrag konnte durch Verbesserungen in anderen Outsourcing-Einheiten mehr als kompensiert werden.
• Die Entwicklung bei Consulting Services ist auf das ganze Jahr betrachtet geringer als in anderen Disciplines (+4,5 Prozent). Aber im zweiten Halbjahr stieg der Umsatz um 9,6 Prozent, vor allem Dank der Dynamik in Europa. Die Marge liegt nun bei 10,5 Prozent.

Die Zahl der Mitarbeiter in der Capgemini-Gruppe stieg 2007 um 15.600 vor allem im Offshore-Umfeld und dort insbesondere bei Technology- und Outsourcing Services. Die Offshore-Mitarbeiter, die zumeist in Indien aber auch Polen, China, Marokko oder Lateinamerika sitzen, haben inzwischen einen Anteil von 24 Prozent an der Gesamtmitarbeiterzahl zum 31.Dezember 2007 (20.000 von 83.500).

Weitere bedeutende Ereignisse

• Am 21. Januar 2008 hat Standard & Poor das Rating für die Capgemini-Gruppe von BB+ auf BBB- (stabiler Ausblick) angehoben. Das bedeutet eine Hochstufung zurück in den Investmentgrade.
• Am 8. Februar haben Schneider Electric und Capgemini die Nachverhandlungen zum Outsourcing-Vertrag abgeschlossen. Eingeschlossen ist auch der Vertrag vom November 2004 in dem es um die Entwicklung eines globalen ERP-Systems geht. Details hierzu siehe bitte die englische Fassung der Pressemitteilung.

Ausblick 2008

Die Nachfrage für Consulting- und IT-Dienstleistungen war nachhaltig für das Jahr 2007 und den Beginn 2008. Die Krise bei de Banken hat sich bislang noch nicht auf unsere Sektoraktivitäten ausgewirkt. Weder in den USA noch in Europa hat die Gruppe ein Einbrechen oder eine Verlangsamung verzeichnet. Die Auftragseingänge sind im Einklang mit den Prognosen und die Verkaufserfolge im vierten Quartal stellen sicher, dass die Gruppe 2008 in guter Verfassung weiter wachsen kann. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Probleme des Bankensektors am Ende auf die gesamte Wirtschaft auswirken und damit auch unser Geschäft übergreifen. In diesem Fall würde die Gruppe die verschiedenen geplanten Maßnahmen aus dem I3 Transformations-Programm (Industrialization, Innovation, Intimacy) beschleunigt umsetzen. Vor diesem Hintergrund schätzt die Capgemini-Gruppe derzeit, dass sie in der Lage ist, ein Wachstum von 2 bis 5 Prozent zu erreichen (zu konstanten Wechselkursen und bei gleichem Konsolidierungskreis). In jedem Fall ist die Gruppe zuversichtlich, die operative Marge erneut auf dann 8,5 Prozent steigern zu können (gegenüber 7,4 Prozent 2007).

Übersetzung aus dem Englischen. Es gilt das Original unter
http://www.capgemini.com/m/en/n/pdf_2007_Audited_Results.pdf

 

Über Capgemini

Capgemini, einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie-Services sowie Outsourcing, ermöglicht seinen Kunden den unternehmerischen Wandel durch den Einsatz von Technologien. Als Dienstleister stellt Capgemini Wissen und Fähigkeiten zur Verfügung, um seinen Kunden die notwendigen Freiräume für Wachstum und geschäftlichen Erfolg zu schaffen. Grundlage ist eine besondere Form der Zusammenarbeit: Collaborative Business Experience.
Capgemini beschäftigt weltweit rund 83.000 Mitarbeiter und erzielte 2007 einen Umsatz von über 8,7 Milliarden Euro.

 

Pressekontakt:

Capgemini
Achim Schreiber
030 88703-731
achim.schreiber@capgemini.com


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