expedITion Blog

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Mein „Weg“ von der Werkstudentin zum Berufseinstieg

Meinen ersten Kontakt zu Capgemini knüpfte ich bei einer Uni-Exkursion zur Düsseldorfer Capgemini-Niederlassung. Die Atmosphäre, die Projekte und vor allem die Mitarbeiter machten sofort einen guten Eindruck auf mich.
 
Als ich dann Mitte 2009, nach Abschluss meines Bachelorstudiums, auf der Suche nach einer drei-monatigen Vollzeittätigkeit war, erinnerte ich mich wieder an Capgemini und schickte sofort eine Bewerbung los. Nach kurzer Zeit stand fest: Ich kann bei Capgemini Troisdorf als Werkstudentin in einem Logistikprojekt mitarbeiten. Ich habe mich dort dann wirklich schnell eingelebt und erlangte u.a. durch die guten Erklärungen der Kollegen schnell ein detailliertes Verständnis von dem Projekt und der Funktionalität. Dies half mir dann dabei, verschiedene Bereiche ausgiebig und verantwortungsvoll testen zu können. Am meisten Spaß gemacht hat mir, dass ich nicht einfach fertige Testfälle abarbeiten sollte, sondern viele Details mit verschiedenen Kollegen klären musste und auch Lösungen mit erarbeiten durfte. Ich war von Anfang an Teil des Projekts.
 
Im Anschluss an die drei Monate war es dann möglich, neben dem Masterstudium weiter als Werkstudentin bei Capgemini in Düsseldorf zu arbeiten. Auch dieses Mal war ich wieder Teil des Testteams für ein CSD-Logistikprojekt, doch für einen anderen Kunden mit ganz anderer Funktionalität. Neu für mich war hier, dass dieses Projekt intern über drei Länder verteilt war (nach dem Rightshore©-Ansatz): Deutschland, Wroclaw und Mumbai.
Um mein Studium voll auszunutzen, setzte ich mir das Ziel, noch vor Studienende ein Praktikum im Ausland zu absolvieren: durch verschiedene Einflüsse und Zufälle konnte ich dies dann in meinem derzeitigen Projekt, jedoch bei Capgemini India, in Mumbai, realisieren . Das Spannende an dieser Zeit war, zu sehen, wie in Indien gelebt und gearbeitet wird – und zwar als Praktikantin und nicht als Vorgesetzte o. ä. Ich hatte den gleichen „Status“ wie die indischen Kollegen und erlebte dadurch die Kultur und Mentalität ungeschönt und hautnah. Ich habe während der Zeit nicht im Hotel, sondern in einem Studentenzimmer mit zwei indischen Mädchen gewohnt, habe keinen Chauffeur gehabt, sondern nur die täglich wechselnden Rikscha-Fahrer, Busse und Züge in Anspruch genommen , habe anstatt edler „Continental“-Restaurants das typische indische Essen genossen, und habe mich nicht auf irgendwelche High-Society-Veranstaltungen, sondern auf den traditionellen indischen Festen rumgetrieben . Ja, ich muss sagen, die Zeit war wirklich eine Erfahrung wert und hat mir gezeigt, wie dieses Land zu verstehen ist – was mir in meinem weiteren Berufsleben immer wieder helfen wird.
 
Nach der Indien-Reise habe ich weiter in Düsseldorf gearbeitet und zum Studienabschluss dann noch, in Kooperation mit Capgemini, meine Masterarbeit über „Global verteile Softwareentwicklung“ geschrieben.
Mir wurde vieles ermöglicht und meine eigenen Wünsche sehr ernst genommen, so dass ich mich nach meinem Studienabschluss dazu entschloss, hier als Software Engineer anzufangen. Ich konnte dann von Anfang an aktiv in Projekten mitarbeiten, an Workshops mit Kunden teilnehmen und Anforderungen ausarbeiten, spezifizieren und Verantwortung für diese übernehmen.

Über den Autor

Sophia B
Sophia B
Sophia ist 2009 als Werkstudentin zu Capgemini gekommen. Nach ihrem Studienabschluss in Wirtschaftsinformatik (Universität Duisburg-Essen), hat sie 2012 als Software Engineer in der Division SI in Düsseldorf angefangen. Neben der Arbeit fotografiert sie gerne, spielt Klavier, macht Zumba oder trifft sich mit Freunden.

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