expedITion Blog

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Von der Theorie in die Praxis … und wieder zurück zur Theorie: Masterstudium im Sabbatical

In meinem Bachelor-Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Bamberg konnte ich mich in genau den Bereichen weiterbilden, die mich schon seit langer Zeit interessiert hatten. Dank der vielen netten, theorieorientierten Lehrstühle hatte ich einen groben Überblick über die Vielzahl von spannenden Themen aus der Wirtschaft sowie der Informatik erhalten, man ist aber selten in die Details eingestiegen. Egal, ob es um die Modellierung von Geschäftsprozessen und die unterschiedlichen Einflüsse der IT darauf oder der praktischen Umsetzung eines Softwareprojekts ging.
 
Für meine berufliche Zukunft wollte ich nun erfahren, was von dem, was ich bisher an der Universität vermittelt bekommen hatte, auch wirklich in der Wirtschaft benötigt und angewendet werden kann - und natürlich ob mir das auch Spaß macht. Über eine Präsentation eines Capgemini-Kollegen in einem Kurs bin ich auf die damals noch junge Niederlassung in Nürnberg und eine sechsmonatige Praktikumsstelle aufmerksam geworden.
 
Mein Ziel für das Praktikum war, mich stärker in die Programmiersprache Java, v.a. im Umfeld eines Großprojekts, einzuarbeiten. Für mich war schon vor Beginn des Praktikums klar, dass ich danach wieder zurück an die Universität möchte, um dort eine Vertiefung im Fachbereich Software-Engineering zu machen.
Naja, es kommt aber anscheinend immer irgendwie etwas anders als man denkt! Letztendlich wurden aus den sechs Monaten zwei Jahre und aus der Praktikumsstelle eine unbefristete Festanstellung. Entsprechend habe ich auch etwas mehr gemacht, als nur die Vertiefung meiner Java-Kenntnisse: Massendatengenerierung für Last-und Performancetests, Java-Entwickler (serverseitig und ein kurzer Ausflug auf die clientseitige Entwicklung), Unterstützung im Fehlermanagement, Delivery Management, Scrum-Master für eines von vier Entwicklungsteams und noch einiges mehr..
 
An meinem Plan noch einmal zurück an die Universität zu gehen, habe ich aber weiter festgehalten. Innerhalb meiner zwei Praxisjahre musste ich mich also irgendwann darum kümmern, wie ich meine spätere Studienzeit finanziere. Durch meinen Chef wurde ich auf das Konzept des Sabbaticals - also der Möglichkeit sich eine Auszeit zu nehmen ohne gleich kündigen zu müssen - und v.a. der finanziellen Strukturierung dieser Zeit aufmerksam. Capgemini bietet für genau so ein Sabbatical die Möglichkeit, sein Gehalt während des regulären Arbeitsvertrags zu reduzieren (bei mir um 50%) und dieses einbehaltene Gehalt dann einfach zeitverzögert, also während der Studienzeit, auszubezahlen.
Genau das habe ich dann auch gemacht. Somit war damit auch schon die komplette Finanzierung meines Masterstudiums erledigt (glücklicherweise wurden kurz vorher auch noch die Studiengebühren in Bayern abgeschafft :-)). Für mich war das eine große Erleichterung - somit konnte ich mich komplett auf mein Studium konzentrieren. Und auch die Rückkehr in die Praxis nach dem Studium war schon gesichert.

Aus meinem Sabbatical werde ich im Oktober zurückkehren und bin dann schon gespannt, welche neuen Aufgaben mich für die nächsten zwei Jahre Praxis erwarten.
 
Wer noch mehr Details zu meinen Aufgaben oder meinem Sabbatical erfahren möchte, kann mich gerne anschreiben (klaus.kilian@capgemini.com). Habt keine Angst - ich beiße nicht :-). Weitere Infos über diese Zeit findet ihr übrigens hier: http://www.de.capgemini.com/karriere/klaus-kilian

Über den Autor

Klaus K.
Klaus K.
Klaus ist 2011 als Software-Ingenieur bei CSD (Individualsoftwareentwicklung) für Projekte der Nürnberger Niederlassung eingestiegen - aktuell im Sabbatical für seinen Master in Wirtschaftsinformatik an der Universität Bamberg

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