expedITion Blog

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Lean – A3 und Stehen

Im Jahr 2013 wurde für einen Account, in dem ich arbeite, Lean eingeführt. Bei Lean handelt es sich um die Nutzung eines Methodenportfolios mit dem Ziel, ein Standardvorgehen zu entwickeln. Lean bedient sich aus einer Vielzahl von bereits bekannten Methoden (z. B. Scrum) und ist so ausgelegt, dass es sich den Bedürfnissen des Teams anpassen kann.
Lean half uns, die Aktivitäten anschaulich darzustellen, eine bessere Überprüfbarkeit zu gewährleisten und den Status zu verwalten. Auf den ersten Blick hört sich das wie jedes andere Optimierungs- und Verwaltungsverfahren an, doch Lean bedient sich durchaus effizienter (und erprobter) Methoden.
 
Der Einführungsprozess dauerte mehrere Monate und war durch Phasen schrittweiser Einführung der Methoden geprägt. In der Delivery bin ich mit den folgenden beiden Methoden in Berührung gekommen.

  • Daily Stand Up Meeting
  • A3

 
Das Daily Stand Up Meeting sollte, wie im Namen selbst, täglich im Stehen ausgeführt werden. Doch wir stehen da nicht nur rum, sondern besprechen unsere tägliche Arbeit und anfallende Tätigkeiten, sodass das gesamte Team einen guten Überblick bekommt. Zur Visualisierung wird es ebenfalls grafisch in Form einer großen Tabelle auf einem Whiteboard dargestellt. Einzelne Aufgaben werden in Form von Karteikärtchen abgebildet und sind so individuell verschiebbar. Das ist ein Teil von Lean und ist vergleichbar mit einem SCRUM Meeting, wo man auch zielgerichtet alle anstehenden Tasks bespricht.
 
Das A3 ist jetzt kein Meeting, sondern hiermit ist ein Problemlösungstool gemeint, die Beschreibungen und Lösung des Problems werden genau auf einem Blatt der DIN A3 Größe dokumentiert. Das kann man sich wie ein Formular vorstellen, wo in einzelnen Kästchen das Problem, die Lösung und auch die Umsetzung festgehalten werden. Das ganze kann auch grafisch passieren. Der Bogen wird kontinuierlich erweitert und alle Schritte der Problemlösung festgehalten. Somit sind alle Punkte dokumentiert und im besten Falle steht sogar einer Wiederverwendung nichts im Wege.
 
Ich persönlich war mehr als überrascht, dass man sich wieder etwas den „älteren“ Visualisierungsmitteln bedient. Auch war ich verblüfft, wie übersichtlich es werden kann, wenn man das einfach mal am Board darstellt. Die Möglichkeit sich einen Überblick zu verschaffen, wird deutlich vereinfacht.
Als Ergebnis ist jeder im Team mit einem Blick im Bilde, welche Aufgaben gerade verarbeitet werden und wie weit der Fortschritt ist. Auch Verbesserungen werden dokumentiert und sind somit nachvollziehbar und bieten die Möglichkeit, eine Wiederverwendung zu ermöglichen. 

Über den Autor

Mirko K.
Mirko K.
Mirko kam 2003 als Dualer Student zu Capgemini und arbeitet seit 2007 in Düsseldorf im SAP HCM Team. Dort betreut er das Abrechnungsmodul für mehrere Kunden. In seiner Freizeit kurvt er gerne mit dem Motorrad herum oder versucht sportlich fit zu bleiben.

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