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C³ - Capgemini, Cars and Cookies

Kategorien: ProjekteStudent

C³ - so fing alles an. Im Oktober des vergangenen Jahres begann unser Bachelorprojekt unter dem Titel „C³ - Consistent Car Clustering“. Wir, das waren acht Studenten und Studentinnen des Hasso-Plattner-Instituts Potsdam, die zum Abschluss ihres Bachelorstudiums ein 2-semestriges Projekt mit einem externen Partner durchführen durften. Aus diesem Projekt sollten auch unsere Bachelorarbeiten erwachsen. Durch unseren Professor vom Lehrstuhl Informationssysteme bekamen wir Capgemini in Berlin als externen Partner.
 
Schon beim ersten Treffen mit unseren drei Hauptansprechpartnern Lukas Birn, Tassilo Bade und Tobias Johenning wurde uns das Du angeboten, was uns in dem Moment etwas überraschte. Diese Geste ist rückblickend repräsentativ für den hilfsbereiten und unkomplizierten Umgang, den Capgemini pflegt. Wir fühlten uns direkt ernst genommen und akzeptiert. Im weiteren Projektverlauf und über dessen Abschluss hinaus ist dieses Gefühl geblieben, es hat sich sogar verstärkt.
 

Unser Projektthema 

Die ursprüngliche Projektidee bestand darin, die Algorithmen für die Produktionsreihenfolge neuer Autos zu optimieren. Ein Mitarbeiter in der Produktion - der sogenannte Leitstandsmitarbeiter -  überwacht und steuert die Reihenfolge der zu produzierenden Autos und  korrigiert sie bei Bedarf. Wir sollten die Erweiterung einer Oberfläche gestalten, welche den Leitstandsmitarbeiter in einem Werk bei seiner täglichen Arbeit noch besser unterstützt. Dazu wurde es uns durch Capgemini ermöglicht, einen Blick in die Produktionshallen eines Autoherstellers zu werfen und Leitstandsmitarbeiter zu interviewen. Hier bekamen wir genügend Cars zu Gesicht.            
Unsere Erweiterung bestand am Ende darin, dass wir die existierende Anwendung der Leitstandsmitarbeiter mit dynamischen Diagrammen und einem umfangreicheren Editor ausgestattet haben. Nun muss der Mitarbeiter sich nicht mehr durch Tabellen- und Zahlenwüsten kämpfen, sondern kann mit einfachen Klicks über die farbigen Diagramme einzelne Autos auf ihrem Weg durch das Werk verfolgen. Dabei ist hervorzuheben, dass es uns möglich war, das Eclipse-Tool Xtext in eine reine Eclipse 4-Umgebung der Anwendung einzubetten und zu erweitern. Bisher gibt es dafür keine offizielle Unterstützung seitens Eclipse. Das hat uns einiges an Nerven (und Cookies) gekostet, aber letztlich sind wir stolz darauf, einen Weg gefunden zu haben. Die offene und ehrliche Begeisterung Capgeminis über unsere erweiterte Anwendung hat zu unserer Zufriedenheit beigetragen.
 
Neben dem Kernprojekt ergaben sich auch noch weitere Themen, mit denen wir uns befasst haben. Zum Beispiel beschäftigten wir uns anfangs mit der Anonymisierung von Datenbanken. Hieraus entwickelte sich später unter anderem meine Bachelorarbeit. Ich muss zugeben, dass ich diesen Themenbereich spannender fand als zunächst erwartet. Außerdem gibt es dank des Projekterfolges voraussichtlich die Möglichkeit, die Anonymisierung im Rahmen einer Werksstudentenstelle weiterzuentwickeln.
 
Nach knapp einem Jahr, in dem wir in einem relativ großen Team (bei acht Personen muss man schon einmal nachzählen, ob einer fehlt) gearbeitet haben, haben wir einiges gelernt. Wir haben uns fachlich weiterentwickelt, unsere Bachelorarbeiten geschrieben und verstanden, dass man auch in kniffligen Situationen die Teammoral erhalten muss (Kekse!). Nun haben wir unser Projekt abgegeben und die Zusage, dass unsere Ideen und Ansätze im zukünftigen Produktivsystem Einsatz finden werden. Und wir hatten Spaß – durch und mit Lukas, Tassilo und Tobias von Capgemini.
 
C³ - so lässt sich auch alles zusammenfassen: Capgemini, Cars and Cookies.
 
 
Beteiligte Studenten: Frederick Brumm, Sebastian Gerstenberg, Caroline Göricke, Daniel Neuschäfer-Rube, Suhanyaa Nitkunanantharajah, Jakob Reschke, Jan Philipp Sachse, Patrick Siegler

Über den Autor

Caroline G.
Caroline G.
Caroline konnte im Rahmen eines Studienprojektes 10 Monate mit Capgemini zusammenarbeiten. Das Projekt lieferte ihr das Thema und den praktischen Hintergrund für ihre Bachelorarbeit. Caroline wird nach ihrem Bachelorabschluss am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam ihr Informatikstudium im Wintersemester mit einem Master an der TU Clausthal fortsetzen.

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