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Teamwork – Zusammen eine geniale Atmosphäre erleben

Kategorien: EinstiegKollegen
Vor allem als neuer Mitarbeiter in einem Unternehmen oder Projekt ist man oft gespannt, wie die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen funktioniert. Als Werkstudent oder Praktikant existiert außerdem eine Art Unsicherheit darüber, ob man von anderen als vollwertiger Mitarbeiter anerkannt wird. Weil ich selbst seit Jahren verschiedenste Mannschaftssportarten auch auf hohem Niveau ausübe, bin ich mir bewusst, wie wichtig Motivation und eine gute Stimmung in einem Team sind.
 
Zurück zur Arbeit: Der erste Eindruck der potentiellen Kollegen entsteht meistens bereits beim Vorstellungsgespräch. Man stellt sich an dieser Stelle schon vor, ob und wie man in ein bestehendes Team passt. Als ich bei Capgemini mehr als rechtzeitig zum vereinbarten Bewerbungstermin nach Stuttgart kam, hatte ich Gelegenheit, ein bisschen was aufzuschnappen: Vorbeigehende unterhielten sich locker und grüßten mich freundlich. Das Ganze hatte insgesamt einen aufmunternden und ermutigenden Charakter.
 
Natürlich besteht jedes Team aus verschiedenen Typen. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass diese Mischung nicht immer optimal ist. Allerdings werde ich nach mittlerweile fast drei Jahren das Gefühl nicht los, dass die Mischung in den Teams kein Zufall ist. In den Teams, in denen ich bisher bei Capgemini mitgewirkt habe, war die Zusammensetzung stets sehr gut.
Man hat es geschafft – und das liegt natürlich auch an den einzelnen Mitarbeitern – eine Atmosphäre herzustellen, in der sehr offen und konstruktiv gearbeitet wird. Es ist beispielsweise allen Beteiligten klar, dass in der Softwareentwicklung Fehler passieren (nach dem Motto: „Wo gehobelt wird, fallen auch Späne.“). Das klingt möglicherweise banal - und doch macht es einen gewaltigen Unterschied zu anderen Teams: Weil offen über Fehler gesprochen wird und es dabei nicht um Schuldzuweisung geht, fällt es jedem leichter, einen gemachten Fehler zuzugeben oder sich diesen selbst einzugestehen. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich.
 
Ich erinnere mich dabei an einen Tag, an dem ein einfacher Fehler erhebliche Auswirkungen hatte. Die Ursache musste gefunden werden und entsprechend der Dringlichkeit wurden gleich mehrere Kollegen mit der Analyse beauftragt. Als man den Grund im Code ausgemacht hatte, war klar, dass es sich dabei um einen unnötigen Fehler handelte. Man hätte auch noch ein paar weitere Minuten aufwenden können, um herauszufinden, wer den zugehörigen Programmcode verfasst hatte. Nur interessierte das niemanden. Das Problem war schließlich gefunden und erfolgreich behoben worden.
 
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das nicht überall der Fall ist. Diese problemlösungsorientierte Arbeitsweise motiviert jeden Einzelnen im Team, sich gegenseitig zu unterstützen und weiterzuhelfen. Egal, wen ich bisher fragte oder wie beschäftigt derjenige war – man hat sich immer die Zeit genommen, mir zur helfen. Gerade als Werkstudent hat mir das die Arbeit sehr erleichtert. Ganz nebenbei ist es auch ein tolles Gefühl, wenn man andere in gleicher Weise voranbringen kann.
 
Es ist wichtig zu wissen, dass man für individuelle Fehler nicht gleich an den Pranger gestellt wird, egal wie gravierend der Fehler ist. Natürlich sollte man trotzdem aus seinen Fehlern lernen, aber das gelingt auch dann, wenn man gemeinsam darüber lachen kann.
In diesem Sinne genieße ich diese Atmosphäre und freue mich, einen Teil dazu beitragen zu können. Gerade weil ich außerhalb der Arbeit immer wieder eine andere Erfahrung mache, weiß ich diesen respektvollen Umgang miteinander zu schätzen.
 

Über den Autor

Leonard B
Leonard B
Leonard lebt in Stuttgart, wo er Softwaretechnik an der Universität Stuttgart studiert und 2012 als Werkstudent zu Capgemini gefunden hat. Neben der Arbeit macht er gerne Mannschaftssport oder genießt die intellektuelle Herausforderung verschiedener Gesellschaftsspiele.

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