expedITion Blog

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Nürnberg läuft in anderen Sphären - Halbmarathon in Sarajevo

In Nürnberg hat sich eine größere Capgemini Lauf-Community entwickelt. Was heißt das genau?
Kollegen bieten für Kollegen verschiedene Lauftreffs an. Ein Lauftreff findet unter der Woche am Abend statt. Jeder Kollege, ob aus einem der Nürnberger Projekte oder aus der Niederlassung, kann mitlaufen. Ein anderer Lauftreff findet für die „Einheimischen“ regelmäßig am Sonntagvormittag statt. Darüber hinaus nehmen wir an verschiedenen Wettkämpfen teil. Ein Wettkampf war dieses Jahr unter anderem der b2Run in Nürnberg.
 
Eine begeisterte Laufkollegin von uns stammt aus Bosnien-Herzegowina. Sie hat im Juli die Laufrunde (mehr oder weniger aus Spaß) gefragt, ob wir nicht Lust hätten einen Halbmarathon in Sarajevo zu laufen.
Erst wurde sie belächelt und die Kollegen haben ihr nicht ganz getraut, aber ein paar Wochen später war alles organisiert und die Flugtickets gebucht.
 
Insgesamt sind vier Arbeitskollegen mitgefahren plus ein paar Freunde. Am Ende waren wir eine Gruppe von acht Personen.
Zwei mit Halbmarathonerfahrung, die anderen sechs waren Erststarter. Sie hatten aber genug Zeit, sich auf diesen Wettkampf vorzubereiten. Es gab viele gemeinsame Trainingseinheiten in Nürnberg und man konnte sich von den „alten“ Laufhasen die letzten Tipps abholen, um auch unter der magischen Grenze von 2 Stunden im Ziel anzukommen.
 

Der „Firmenausflug“ startet

Die meisten unserer Gruppe sind bereits einige Tage vor dem Lauf angereist. Bei super Wetter haben wir erst einmal die Stadt unsicher gemacht. Es wurden diverse Museen besucht und wir haben überall sehr lecker gegessen und viel bosnischen Kaffee getrunken.
Wir hatten auch eine Unesco Weltkulturerbe-Tour (Mostar, Pociteli, Blagaj) gebucht. In einem Minivan sind wir 12 Stunden - leider bei Regen - durch die Landschaft gefahren und haben einzigartige Ortschaften erkundet. Es war ein einmaliges Erlebnis.
 
Am Sonntag war es dann soweit: Der Halbmarathon stand vor der Tür.
Jetzt war Schluss mit der Freundschaft unter Kollegen. Jeder hatte nur noch sein Ziel vor Augen: Im Ziel ankommen und hoffen, dass es nicht regnet!
Die Strecke ging durch das Zentrum, ins Fußballstadion und dann geradeaus am Fluss entlang. Dann gab es einen U-Turn und schon war man nach 21 Kilometern im Ziel. 
Alle von uns sind im Ziel angekommen. Es gab nur glückliche Gesichter und das Wochenende fand mit einem tollen Essen seinen Abschluss.
Am Montag haben sich die Wege zur Heimreise getrennt und schon am Dienstag saßen wir uns im Projekt vereint wieder gegenüber. Es war auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis und wir hatten sehr viel Spaß.
Momentan geht das Gerücht rum, dass mehrere Kollegen Interesse haben, ihren ersten Marathon in Hamburg zu laufen….vielleicht lest ihr im April 2015 an selber Stelle einen ähnlichen Bericht….

Über den Autor

Philipp K.
Philipp K.
Philipp arbeitet seit März 2013 bei Capgemini in Nürnberg. Im aktuellen Projekt ist er im Spezifikationsteam. Seitdem er bei Capgemini arbeitet, ist er begeisterter Läufer und Organisator/Motivator für die Kollegen im Projekt und in der Niederlassung. Im Oktober 2014 hat er seinen ersten Marathon in Frankfurt erfolgreich absolviert.

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