expedITion Blog

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Wie mich das fachliche Performance-Monitoring während meiner Karriere bei Capgemini begleitet

Im Mai 2011 begann ich mit meiner Diplomarbeit zum Thema „Erhebung und Analyse von Kennzahlen aus dem fachlichen Performance-Monitoring“ bei Capgemini. Mittlerweile arbeite ich schon drei Jahre hier. Doch, alles der Reihe nach…

Als ich auf der Suche nach einem Thema für meine Diplomarbeit war und diese in Kooperation mit einem weltweit agierenden Unternehmen schreiben wollte, habe ich Capgemini durch eine Exkursion meiner Uni zur Münchner Niederlassung kennengelernt. Schon wenig später war ein passendes Thema für mich gefunden. Stellte sich nur noch die Frage: Was ist ein fachliches Performance-Monitoring?

Beim fachlichen Performance-Monitoring werden zur Laufzeit einer Software technische Messungen mit fachlichem Bezug vorgenommen. Dies hilft sowohl technische wie fachliche Hotspots in Systemen zu identifizieren. Zum Beispiel wird beim Anstoßen einer Berechnung das genaue Zeitverhalten in verschiedenen Systemteilen gemessen. Um diese Messungen vorzunehmen, muss die Software instruiert werden. Dies bedeutet, es müssen Messpunkte an bestimmten Stellen der Software eingerichtet werden. Welche Daten genau gemessen werden und wie man solche Messpunkte setzt, habe ich in meiner Arbeit genauer analysiert. Um einen Best Practice für den produktiven Einsatz der Monitorings zu erstellen, haben mein Betreuer und ich Interviews mit Mitarbeiten in verschiedenen Capgemini-Projekten geführt.

Dabei haben wir ein Projekt bei einem Automobilhersteller in Stuttgart, einer Versicherung in München und einer Behörde in Nürnberg besucht. Bei den Interviews habe ich viele hilfsbereite Mitarbeiter kennengelernt und einen großen Überblick über verschiedenste Softwareprojekte gewonnen. Dies hat mir bei der Erstellung meiner Arbeit sehr geholfen und ich bekam einen Einblick in die Arbeitsweise in einem großen IT-Unternehmen.
Nachdem ich die Arbeit erfolgreich abgeschlossen hatte, wollte ich gerne weiterhin mit Capgemini zusammen arbeiten. Da man mich ja bereits kannte, war das Bewerbungsverfahren einfach und unbürokratisch. Gleich am ersten Arbeitstag konnte ich bei einem Kunden vor Ort meine während meiner Diplomarbeit gesammelten Erfahrungen einsetzen. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit übernahm ich gleich die Verantwortung für das fachliche Performance-Monitoring in dem Projekt. So hatte ich die Möglichkeit, die gewonnenen Erkenntnisse in einem real existierenden Softwaresystem einzuarbeiten.

Nach circa drei Jahren sind wir mit dem System nun live gegangen und das Monitoring schafft deutlichen Mehrwert. Zum einen unterstützt es meine Kollegen und mich beim Debuggen, zum anderen werden aus den ermittelten Daten wichtige Erkenntnisse über die Performance des Systems gewonnen. Die aufbereiteten Daten haben mittlerweile sogar im höheren Management des Kunden positive Aufmerksamkeit erregt.
Für mich persönlich ist es jedoch am interessanten, mein Spezialwissen zu diesem Themengebiet praktisch umsetzen zu können und das System stetig zu verbessern. Außerdem erstaunt es mich immer wieder, wenn ich sehe, dass eine von mir mitentwickelte Software-Komponente am Tag bis zu 15.000.000 Messungen sammelt.

Über den Autor

Stefan E.
Stefan E.
Stefan E. arbeitet seit 2012 bei Capgemini in der Niederlassung Nürnberg. Der Diplominformatiker ist für Qualitätssicherung, Design und Implementierung im Projekt einer Bundesbehörde tätig. Neben dieser Tätigkeit ist er als Qualitätssicherungsbeauftragter aktiv. In seiner Freizeit kocht er gerne und sammelt Schallplatten.

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