expedITion Blog

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PEOPLE MATTER – Mein Weg von Kenia zu Capgemini

In Kenia geboren, kam ich kurz vor meinem Abitur als Austauschschülerin das erste Mal nach Deutschland. Die freie jugendliche Kultur hier hat mich damals sofort begeistert. Schließlich habe ich mich, nach fast 2 Jahre Deutsch-Kurs beim Goethe Institut in Kenia, dazu entschieden, hier zu studieren. Nach 8 Jahren in Deutschland ist mir während meiner Masterarbeit bewusst geworden, dass ich nun für meine Zukunft eine weitreichende Entscheidung treffen musste. Ich hatte zwei Optionen: Entweder, mein Studium abzuschließen und nach Kenia zurückzukehren, um dort meine berufliche Laufbahn zu starten, oder eine Arbeit in Deutschland zu finden, mit der eine Arbeits- sowie eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis einhergehen.

Obwohl die zweite Option ein steiniger Weg ist, an dem viele in Deutschland lebende Ausländer scheitern, wusste ich, dass es die beste Lösung für mich war. Ein wichtiger Aspekt war für mich, dass ich in Kenia nicht mehr gut vernetzt war, was meine Chance auf einen attraktiven Job dort sehr reduzierte, denn Kontakte sind in meiner Heimat sehr wichtig, um beruflich Fuß zu fassen.Bereits während meines Studiums fing ich also an, nach geeigneten Jobs zu suchen. Nach mehreren erfolglosen Bewerbungen über verschiedene Online-Jobbörsen wurde mir klar, dass ich meine Strategie ändern musste. Statt über eine anonyme Online-Bewerbung, wollte ich mich meinem künftigen Arbeitgeber in einem persönlichen Gespräch präsentieren. An der Universität wurden uns Jobmessen und kleine Firmenevents empfohlen, um in persönlichen Kontakt mit Unternehmen zu kommen. Also bewarb ich mich bei Access, einem Veranstalter von Recruiting-Veranstaltungen, und wurde glücklicherweise zu einem Event in Wiesbaden eingeladen. Neben anderen großen Unternehmen waren auch Vertreter von Capgemini vor Ort. Den Rest könnt ihr euch wahrscheinlich denken: Capgemini hat sich als toller Arbeitgeber präsentiert und auch ich habe wohl nicht den schlechtesten Eindruck hinterlassen. ;-)

Somit hatte ich mein großes Ziel erreicht! Ich hatte nämlich nicht nur einen spannenden Job, sondern bekam gleichzeitig meine Arbeits- und unbefristete Aufenthaltserlaubnis. Somit hatten die unzähligen Behördengänge endlich ein Ende und ich hatte deutlich mehr Planungssicherheit als in der Vergangenheit.
Um ehrlich zu sein, wusste ich vor dem Bewerberevent in Wiesbaden noch nicht einmal, wer genau Capgemini war. Mir war lediglich bekannt, dass es sich um ein großes und erfolgreiches IT-Beratungsunternehmen handelt. Jetzt bin ich fast 2,5 Jahre bei Capgemini und obwohl es in der IT-Branche unzählige Jobangebote gibt, möchte ich weiter hier arbeiten. Mich hat die Kultur überzeugt: die Hierarchien sind flach und sowohl die Führungskräfte als auch die Kollegen sind sehr hilfsbereit und offen für Feedback. Besonders begeistert hat mich der Umgang des Managements mit den Mitarbeitern. Meine Führungskraft agiert als Mentor, der mich in meiner Karriereplanung berät und unterstützt. Er versucht Projekteinsätze so zu planen, dass ich mich stetig weiterentwickle und hat darüber hinaus ein offenes Ohr für meine Wünsche und Sorgen.
Diese offene und unterstützende Kultur spiegelt sich auch im Umgang des Top Managements mit den Mitarbeitern wieder. Es werden regelmäßig Events und Feiern organisiert, bei denen auch einem Junior Consultant die Möglichkeit gegeben wird, mit einem Top Executive zu plaudern. Und diese Gespräche gehen häufig weit über die tägliche Arbeit hinaus. :)
Nach über zwei  Jahren Capgemini kann ich definitiv sagen, dass ich meinen Weg gefunden habe und dass das Motto „People Matter, Results count“ nicht bloß ein leerer Firmenslogan, sondern tatsächlich gelebte Unternehmenskultur ist.

Über den Autor

Kimberly C.
Kimberly C.
Kimberly ist seit 2013 bei Capgemini als Beraterin im Bereich Insights and Data. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereichbei SAP Business Intelligence und Analytics. Ihr Motto lautet: „actionable knowledge is power“ und ihre Hobbys sind Salsa, Wellness & Fitness, Reisen & Socializing.

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