expedITion Blog

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Gesagt – Getan: Mein erstes Jahr als Software-Engineer bei Capgemini

„Wie stellen Sie sich Ihren Einstieg bei Capgemini vor und was sind Ihre Erwartungen an die ersten Jahre bei uns?“ – das fragte mich mein späterer Chef, als ich 2013 bei einem Vorstellunggespräch für die Stelle als Software Engineer bei Capgemini war. Ich antwortete, dass ich die verschiedenen Aufgaben, die in einem Softwareentwicklungs-Projekt typischerweise anfallen (Anforderungen aufnehmen, Konzipieren, Implementieren, Testen, etc.), zunächst selbst durchführen und dabei Erfahrungen sammeln möchte, um mit dem Wissen anschließend selbst erste kleinere Projekte leiten und verantworten zu können. Wenige Tage nach dem Gespräch bekam ich dann die Zusage und meinem tatsächlichen Einstieg bei Capgemini stand nichts mehr im Weg. So weit, so gut.

Ein paar Wochen später hatte ich schließlich meinen ersten Arbeitstag und bin direkt in mein erstes Projekt im Bereich Automotive eingestiegen. In dem Projekt geht es um die Weiterentwicklung einer von Capgemini konzipierten Individualsoftware, die unseren Kunden dabei unterstützt, die für ein Fahrzeug gültige Softwarekonfiguration zusammenzustellen. Durch die große Anzahl an Steuergeräten im Fahrzeug, die alle ihre eigene Software haben, sowie deren zahlreiche Varianten ergeben sich untereinander Abhängigkeiten und somit eine große Komplexität für das Finden einer in sich „gültigen“ Konfiguration für ein Fahrzeug. Das Projekt stellt also durch die Software, die über die Zeit immer größer und komplexer geworden ist, nicht nur eine technische Herausforderung dar, sondern vor allem auch eine fachliche, da man zuerst die fachlichen Prozesse verstehen muss, um diese in einer Software abbilden zu können.

Meine ersten Aufgaben im Projekt beinhalteten die Überarbeitung von Modulen, bei denen noch nicht das komplette Know-how vorhanden sein musste, um eine Anpassung der fachlichen Abläufe umsetzen zu können. Das gab mir die Möglichkeit, mich zunächst mit dem Code und den technischen Hürden auseinander zu setzen, bevor ich mich dann im nächsten Schritt mit den fachlich anspruchsvolleren Themen befassen konnte. Als dann das Release der nächsten Version bevorstand, bekam ich die Aufgabe, unsere Software zu testen. Dabei hat es mir besonders Spaß gemacht, die verschiedensten Konstellationen auszuprobieren und auch mal „out of the box“ zu denken, um unerwünschtes Verhalten oder gar Fehler aufzudecken, an die vorher noch gar nicht gedacht wurde.

Nachdem ich mich etwa ein Dreivierteljahr mit Implementieren und Testen befasst hatte, wurden mir schließlich neue Aufgaben zugewiesen. In den folgenden Monaten habe ich mich intensiv mit der Konzeption eines neuen Softwaremoduls beschäftigt und meine Tools zur Softwareentwicklung gegen Word und Powerpoint eingetauscht. Durch die notwendigen Abstimmungen mit den verschiedenen Prozesspartnern war ich nun viel stärker direkt mit dem Kunden in Kontakt, was ich sehr spannend fand, da ich nun die Möglichkeit hatte, aktiv bei der Konzeption neuer Software mitzuwirken und meine Ideen einzubringen.

Mein im Vorstellungsgespräch geäußerter Wunsch, an möglichst vielen Phasen der Softwareentwicklung mitzuarbeiten und ein erstes Gespür für das Projektgeschäft zu entwickeln, hat sich also bereits in meinem ersten Jahr bei Capgemini erfüllt. Die vielfältige Arbeit im Projekt finde ich sehr spannend und die verschiedenen Aufgaben erlauben es einem, sich auf unterschiedlichen Ebenen weiterzuentwickeln. Ich freue mich schon auf die nächsten abwechslungsreichen Herausforderungen!

Über den Autor

Bertram S.
Bertram S.
Bertram ist seit 2014 bei Capgemini als Software Engineer im Bereich Automotive tätig. Nach seinem Einstieg hat er zunächst erste Erfahrungen in der Entwicklung gesammelt, aktuell beschäftigt er sich intensiv mit der Fachkonzeption in seinem Projekt. In seiner Freizeit interessiert er sich für Sport, Musik und Reisen.

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