expedITion Blog

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Warum kommst du nicht nach Hamburg?

Hamburg, meine Perle!

Ach, wie die Zeit vergeht. Für mein Studium bin ich vor einigen Jahren nach Hamburg gezogen und nun seit Mai letzten Jahres bei Capgemini in einem Logistik-Projekt als Software Engineer gestartet – bisher habe ich beides nicht bereut. Im Gegenteil, ich möchte euch in diesem Beitrag von meinen positiven Eindrücken des Arbeitseinstiegs bei Capgemini und dem Leben hier in Hamburg berichten.

Stellt man sich als Hamburger in anderen Städten vor, prasseln häufig positive Kommentare über die Stadt auf einen ein (wenn man Fußball mal ausklammert). Oftmals erzählt einem das Gegenüber dann freudig von der letzten Hafenrundfahrt auf der Elbe oder dem Besuch des Miniaturwunderlandes mit den begeisterten Kindern. Ich schildere  dann gerne meinen Weg zur Arbeit, der sich wie eine kleine Stadtrundfahrt durch Hamburg schlängelt: Trotz des günstigen Jobtickets und der guten Anbindung der Hamburger Niederlassung Capgeminis an den ÖPNV, ist mein Arbeitsweg nämlich eigentlich zu schön um ihn in einer Bahn zu verbringen. Schwinge ich mich morgens aufs Fahrrad, tangiere ich zuerst einmal Planten un Blomen, einen abwechslungsreichen innerstädtischen Park mit knapp 200 Jahren Geschichte und den bekannten Wasserlichtkonzerten. Danach geht es über die Lombardsbrücke, die den Binnen- vom Außenteil der Alster trennt und einen Blick auf die prächtige Gebäudesilhouette des Jungfernstiegs ermöglicht. Jetzt Richtung Süden entlang des Ufers der Außenalster – immer begleitet von den vielen anderen Fahrrad-Pendlern – bis zum Wandse, einem der Alsterarme, wo es im Sommer von Kanus nur so wimmelt. Nun noch kurz dem Wandse folgen, und schon ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Niederlassung. Okay, vielleicht ist das nicht die direkteste Route, aber ziemlich sicher die Schönste.

Mein Einstieg bei Capgemini in Hamburg war geprägt von der Offenheit und Hilfsbereitschaft meiner Kolleginnen und Kollegen. Durch viele Teamevents, wie einem Branch Meeting in der Heide, einem Zirkus-Besuch oder Team-Läufe in der Hafencity und dem Stadtpark, wird die interne Kontaktaufnahme zum Selbstläufer. Dabei setzt sich der Kollegenkreis aus einer großen Bandbreite an Charakteren zusammen – auch hier kann man eine Brücke zum Umfeld spannen: Hamburg  ist eine Stadt, die ebenfalls durch ihre Vielfalt brilliert. Ob lässige Atmosphäre im Schanzenviertel oder adrettes Publikum in der Hafencity; die tolle Nachbrandarchitektur der Alsterarkaden oder alternativ geprägte Wohnprojekte auf St. Pauli. Vielleicht sind gerade solche Gegensätze der Grund dafür, dass sich bei „den Hamburgern“ trotzdem ein gemeinsamer Nenner finden lässt: Ob nun bei dem Fischverkäufer um die Ecke oder während des Bewerbungsgesprächs bei Capgemini, es herrscht eine gewisse hanseatische Unaufgeregtheit, mit der man sich gegenüber tritt.

Wie ihr wahrscheinlich aus diesem Beitrag rauslesen könnt, fühle ich mich in dieser Umgebung sehr wohl und bin froh mich damals für Hamburg entschieden zu haben. Und nun wünsche ich euch stilecht hanseatisch noch ein up Weddersehn, bit neegste maal in Hamburg!

Über den Autor

Christian V.
Christian V.
Christian begann seine Arbeit für Capgemini im Mai 2015 als Software Engineer im Bereich Logistics. In einem großen, mehrjährigen Software-Projekt gilt es, komplexe fachliche und technische Aspekte zu durchdringen und in Teamarbeit Lösungen zu finden. Neben der Arbeit reist Christian gerne an entlegene Orte abseits des Tourismus und bessert derzeit seine Spanisch-Kenntnisse auf.

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