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Mentoring bei Capgemini – Gemeinsam wachsen

Kategorien: EinstiegKollegen

Vor etwa einem Jahr bin ich als frischgebackene Absolventin bei Capgemini in mein Berufsleben gestartet. Wie alle Berufseinsteiger bei diesem internationalen Konzern hatte ich die Möglichkeit, an dem so genannten FastTrack-Programm teilzunehmen. Ein Teil dieses Programms ist das Mentoring, welches Absolventen nach ihrem Einstieg über einen Zeitraum von 1 ½ Jahren hinweg begleitet.

Ziel des Mentorings ist es, dass erfahrene Mitarbeiter den Einsteigern mit Rat und Tat durch ihre Erfahrung zur Seite stehen. Dies ist der Rahmen, welcher durch das FastTrack-Programm vorgegeben wird – ansonsten bleibt viel Raum für eine individuelle Ausgestaltung durch den Mentor und den Mentee, sodass sich das Mentoring optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche zuschneiden lässt.

Mein Mentor Johann und ich hatten uns zu Beginn den groben Rahmen gesetzt, dass wir uns ungefähr einmal im Monat zu einem Mittagessen treffen. Denn so ein Essen schafft eine viel lockerere und ungezwungenere Atmosphäre als ein Meeting, beispielsweise in einem Konferenzraum. Die Themen legen wir jeweils gemeinsam fest, jeder steuert einen Teil bei. Wir besprechen, was ich aktuell im Tagesgeschäft mache und wie es mir bei der Bewältigung der Aufgaben ergeht - sei es, wie ich mit meinem allerersten Projekt zurechtkomme oder wie sich meine erste Konzeptarbeit entwickelt. Oft hat es mir schon geholfen von meinem Mentor zu erfahren, wie es bei ihm am Anfang war. Dann fühlt sich dieses große Fragezeichen, das jeder Berufseinsteiger zu Beginn seiner Karriere wahrscheinlich vor sich hat, nicht mehr ganz so groß an. Auch erzählt mein Mentor, was sich bei ihm im Projekt aktuell so tut. Das ist besonders spannend für mich, da sich sein Projekt in einer frühen Phase befindet und dabei viele verschiedene Anforderungen aus unterschiedlichsten Bereichen berücksichtigt werden müssen. Die Lösungsfindung wird noch durch unternehmenspolitische Aspekte erschwert, so bleibt es immer spannend.

Darüber hinaus sprechen wir über andere aktuelle Themen, beispielsweise meine ersten Schulungen im Rahmen des FastTrack-Programms.

Es ist allerdings nicht so, dass mein Mentor nur zu den Treffen Zeit für mich hat. Wenn ich ein Anliegen habe, mit dem ich nicht bis zum nächsten „offiziellen“ Termin warten möchte, kann ich mich jederzeit an ihn wenden. Wir sprechen dann entweder persönlich oder per Telefon darüber und er unterstützt mich dabei.

Auch gehen wir hin und wieder mit einem Kollegen zum Essen, den ich davor noch nicht kannte. Für mich ergibt sich dadurch die Möglichkeit, über den „Tellerrand“ meines Projekts/Bereichs hinauszuschauen. Es gibt viele spannende Projekte bei Capgemini, von denen man entweder noch gar nichts gehört hat oder vielleicht nur die Schlagworte kennt, aber nicht weiß, was sich dahinter verbirgt. Bei so einem Mittagessen erfahre ich immer viel Neues und manchmal findet sich sogar ein neuer Kickerpartner/ -gegner ;)

Rückblickend kann ich sagen, dass das Mentoring bei meinem gelungenen Einstieg bei Capgemini ein wichtiger Faktor war. Ich hoffe, ich kann in ein paar Jahren einem neuen Kollegen durch das Mentoring genauso den Einstieg erleichtern, wie es jetzt bei mir der Fall war.

Über den Autor

Julia H.
Julia H.
Julia ist im Oktober 2014 als feste Mitarbeiterin im Bereich Automotive bei Capgemini eingestiegen. In ihrer Freizeit reist sie gerne und ist mit Freunden unterwegs.

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