expedITion Blog

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Mein Weg aus Kamerun zu Capgemini

Nach meinem Bachelor-Abschluss in Bank- und Finanzwesen habe ich mehr als drei Jahre bei einer Bank in Kamerun gearbeitet. Dank meines eifrigen Arbeitseinsatzes bei dieser Bank wurde ich vom Management befördert - dennoch war es meiner Ansicht nach Zeit für eine neue Herausforderung.
Arbeiten in Kamerun kann an sich sehr spannend und aussichtsreich sein. Die Arbeitgeber bemühen sich, die Arbeitskonditionen zu verbessern, jedoch nicht immer mit Erfolg, da entweder die Technik oder die Experten in bestimmten Bereichen fehlen. Während meiner Zeit als Account Managerin bei der Bank habe ich  an einem Desktop-PC gearbeitet – das machte die Arbeit etwas schwer und unflexibel, weil man nur im Büro arbeiten konnte und kein Remote Access möglich war. Die Technologie in Kamerun  wie in vielen afrikanischen Ländern ist noch in der Entwicklungsphase, was manchmal zu Ineffizienz und Verzögerungen führt.

Dies war der Grund, weswegen ich meinen Master-Abschluss in Holland machte – doch danach stand ich wieder vor der Frage, ob ich zurück nach Kamerun gehen oder weiterhin in Europa bleiben sollte, um mich weiterzuentwickeln. In Kamerun kann man mit einem Master-Abschluss viel mehr verdienen, aber ich hatte mein Netzwerk an potentiellen Arbeitgebern verloren und es schien schwierig, wieder einen spannenden Job zu finden. Also habe  ich nach einer Stelle zur Weiterbildung als Beraterin in Europa gesucht  – spontan fiel mir SAP ein und ich zog gleich nach Deutschland, um SAP Consultant zu werden. Als Ausländerin mit wenig Deutsch-Kenntnissen (Niveau B1) kämpfte ich mich durch die Inhalte meines Kurses, um letztendlich meine Prüfung zu bestehen - trotz aller Schwierigkeiten (Sprache, Kultur, SAP Software-spezifische Probleme). Dann war ich aber richtig gespannt auf meine Arbeit als Consultant! Schon an meinem  ersten Tag bei Capgemini erhielt ich einen sehr strukturierten Überblick über die Arbeitswelt bei Capgemini.  Nach zwei Tagen bekam ich eine freundliche E-Mail  von meinem Mentor mit einer Einladung zu unserem ersten Kennenlerntreffen. Nach der Einführung und dem Welcome Day  wurde mir die große Vielfalt an Möglichkeiten als SAP Consultant bewusst, und dass ich auch Erfahrungen in anderen Bereichen sammeln kann.

 Im Februar 2016 begann dann mein erster Projekteinsatz.  Glücklich bin ich vor allem darüber, dass ich in kurzer Zeit viel Erfahrung im Projektmanagement und vielen weiteren Bereichen sammeln konnte. Weiterhin bekomme ich immer neue herausfordernde Aufgaben von meinen Projektleiter und bin mir sicher, dass ich mich bei Capgemini beruflich und auch persönlich weiterentwickeln werde. Ich bereue es also definitiv nicht, nicht nach Kamerun zurückgegangen zu sein. :-)

Über den Autor

Stella T.
Stella T.
Stella arbeitet seit Dezember 2015 als Applications Consultant bei Capgemini Stuttgart. Nach ihrem Master-Studium in Economics, Management und Consumer Studies in Holland arbeitete sie zuerst als SAP Inhouse Consultant. In ihrer Freizeit geht sie gerne Skifahren, trifft gerne Freunde und will die Welt bereisen.

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