expedITion Blog

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Zwischen Hörsaal und Kundengespräch, als Werkstudent bei Capgemini

Motiviert durch einen Gastvortrag an meiner Hochschule bewarb ich mich während meines Studiums zum Wirtschaftsinformatiker erfolgreich als Praktikant bei Capgemini und stieg direkt in ein Projekt bei einer öffentlichen Behörde ein. Dabei sammelte ich praktische Erfahrung in einem internationalen Team, dessen Mitglieder ich bei Team-Events auch persönlich kennenlernen konnte. Die Ergebnisse der Arbeit fasste ich in meiner Bachelorarbeit über Testautomatisierung zusammen. Auf meinen Wunsch hin, auch ein Master-Studium anzuhängen, wurde mir frühzeitig eine Stelle als Werkstudent angeboten.

Als Werkstudent unterstützte ich bislang ein agiles Projekt für ein weltweit agierendes Unternehmen. Das Team entwickelte für den Kunden eine Anwendung für verschiedene internationale Standorte. Die Auslieferung der Software für mehrere Sprachen bedarf grundsätzlich eines hohen Kommunikationsaufwands mit den einzelnen Ländern. Meine Aufgabe bestand also darin, ein Tool zu entwickeln, welches die Kommunikation erleichtert, den Übersetzungsprozess automatisiert und die Zusammenarbeit aller beteiligten Personen koordiniert.

Eine konsistente Datenpflege war dabei eine zentrale Anforderung, wobei trotz der bereits hohen Anzahl an Sprachen und einzelnen Übersetzungen eine benutzerfreundliche User Interface bereitgestellt werden sollte. Das Tool ermöglicht zudem, neue Sprachen automatisch in die Anwendung aufzunehmen. Da die Software auf unterschiedlichen Plattformen ausgeliefert wird, konnte ich die ursprünglich hohe Anzahl manueller Schritte auf ein Minimum reduzieren.

Für die Realisierung wurde das agile Vorgehensmodell „Scrum“ verwendet, welches einen regelmäßigen Austausch mit dem Kunden vorsieht. Bereits im Studium theoretisch gelernt, konnte ich „Scrum“ nun endlich in der realen Welt anwenden. Dadurch wurden mir schnell die Vorteile des agilen Vorgehens klar, welche ich bereits aus der Theorie kannte. Außerdem konnte ich so regelmäßig und selbständig Termine mit dem Kunden durchführen und meine Soft Skills weiterentwickeln.

Darüber hinaus habe ich viele weitere spannende Aufgaben, zum Beispiel treibe ich die automatische Ausführung von Tests voran, um die korrekte Umsetzung neuer Features sicherzustellen und effizient zu testen.

Sehr gut gefällt mir auch der persönliche Umgang unter den Kollegen. Vom ersten Tag an fühlte ich mich bei Capgemini sehr wohl, da die Kollegen hilfsbereit sind und eine lockere Arbeitsatmosphäre pflegen. Die angenehme Unternehmenskultur wird auch durch Aktivitäten außerhalb des Projektalltags gelebt: auf einen gemeinsamen Besuch im Brauhaus oder die erfolgreiche Teilnahme an einem „Team-Escape“ werden sicherlich noch weitere spannende Events folgen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass meine Tätigkeiten bei Capgemini mein Studium sehr gut ergänzen: ich kann bereits jetzt wichtige praktische Erfahrungen sammeln und wertvolle Kontakte knüpfen.

Über den Autor

Stefan H.
Stefan H.
Stefan kam im Februar 2015 durch ein Praktikum zu Capgemini. Neben seinem Masterstudium der Wirtschaftsinformatik an der Universität zu Köln arbeitet er als Werkstudent im Bereich „Individuelle Softwarelösungen“. Als Ausgleich zu Beruf und Studium betreibt er in seiner Freizeit gerne Sport.

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