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Windows 10 im Unternehmen: mehr als nur ein neues Betriebssystem

Kategorie: Trend-Wende

Windows 10 macht gerade wegen seiner Sicherheitslücken in den Medien die Runde. Dabei greift die Berichterstattung oft zu kurz. Denn Windows bringt gerade nicht einfach nur ein neues Betriebssystem auf den Markt, es geht um viel mehr. Während man mit Windows XP und Windows 7 einen neuen Desktop einführen konnte, bringt Windows 10 einen komplett neuen Architekturansatz mit sich. Die Industrie steht unter dem Druck der digitalen Transformation: Cloud, Platform as a Service, Tablet und Touch sind nur ein paar Stichpunkte, die eine Rolle spielen.
 
Kritische Themen, wie die derzeit thematisierten Sicherheitslücken, gab es schon immer: Windows Calling Home hieß es bereits unter Windows XP. Verschlüsselung mit BitLocker, der Hype um Linux statt Windows, IBMs geplanter Umstieg auf Linux, oder jetzt auf Mac OS, und weitere Themen bringen immer wieder Diskussionsstoff. Microsoft hat sich immer durchgesetzt und ist heute von den Arbeitsplätzen in Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Das wird meiner Meinung nach auch bis auf weiteres so bleiben.
 
Es verwundert viel mehr, dass die Diskussion um Datenschutz nur rund um Windows 10 geführt wird. Zu einem neuen Arbeitsplatz gehören Bürokommunikationstools wie Office 365. Die dahinter liegenden Technologien wie E-Mail, Collaboration und Unified Communication müssen allesamt auf ihre Sicherheitseinstellungen überprüft werden, so man sie denn haben will. Mit der Cloud-Technologie wird vor allem der Automatisierungsgrad erhöht, Betriebssystem und Kommunikationstools werden zukünftig einem „Ever-green“ Ansatz folgen. Die Unternehmen müssen sehen, dass ihre Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien eingehalten werden, denn das Management der Systeme übernimmt in Zukunft die Cloud.
 
Ob über Sicherheit, Datenschutz oder noch nicht abzusehende Themen diskutiert wird: Windows ist dabei nur ein Zwischenstopp. Der Dominanz von Microsofts Betriebssystem und Office Tools kann man nicht aus dem Weg gehen. 
 
Unternehmen müssen sich eher früher als später mit Windows 10 auseinander setzen. Es geht nur über ein ganzheitliches Projekt, z.B. mit der Enterprise Architektur Abteilung. Die Einführung eines modernen Arbeitsplatzes ist ein Aspekt. Darin werden Themen rund um Windows 10, Touch, Cloud sowie Sicherheit und Datenschutz behandelt. Fängt man jetzt an, kann man in aller Ruhe die vielen Möglichkeiten betrachten und notwendige Vorkehrungen treffen, bevor Windows 7 abgekündigt wird. Denn eins ist sicher: Der Support Lifecycle von Windows 7 hat ein definiertes Ende. Und genauso wie bei Windows XP, Windows Vista, Windows 8 und Windows 10 wird es „Early Adopter“ und „late majority“ geben. Die Unternehmen müssen für ihre IT Strategie Konsequenzen ziehen. 
 
Als prominentes Beispiel ist Bosch mit der Einführung des „workplace of the future“ vorangegangen und hat Geschäftsfähigkeiten mit Technologien verbunden. Dabei geht es schon längst nicht mehr nur um ein neues Betriebssystem, sondern um viel weitreichendere Möglichkeiten.
 
Digitale Transformation ohne Cloud geht nicht. Cloud Architekturen müssen in ihrer Gesamtheit betrachten werden. Die Unternehmen müssen die Frage beantworten: was bedeutet das für mich als Unternehmen und wie kann ich Vorteile daraus schöpfen. Geschäftsfähigkeiten müssen mit neuen Funktionalitäten verbunden werden.
 
Haben Sie Fragen zu Cloud Assessment, Cloud Migration oder Cloud Implementation? Schreiben Sie mir.
 
 
 
 

Über den Autor

Malte Rhode
Malte Rhode
Senior Enterprise Architekt

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