IT-Trends-Blog

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Software as a Service wird jeden Tag relevanter

Kategorie: Trends in der Cloud

SAP will bis zum Jahr 2018 kräftig wachsen und dann mit Software aus der Cloud mehr Umsatz als mit on-premise-Lösungen machen. Salesforce hingegen liefert seine Lösungen seit Jahren aus der Cloud (no software). Das sind nur zwei sehr prominente Beispiele von unendlich vielen und jeden Tag kommen neue Lösungen dazu. Auch Sie als CIO werden jeden Tag damit konfrontiert. Die Anbieter von SaaS gehen nicht mehr zum IT-Bereich, sie verkaufen ihre Lösungen direkt in den Geschäftsbereichen. Dadurch ist die Meinung von Beratern gefragter denn je: Wie kann man das alles in die Legacy-Welt integrieren? Welche Technologie- und Produktentscheidungen müssen Sie treffen, damit Ihr Unternehmen bei der digitalen Transformation auf der Gewinnerseite steht? Welchen Beitrag leisten welche SaaS-Lösungen? Wohin geht die Reise?

Horizontal verus vertikal
Es gibt Lösungen, die sind schlichtweg unabhängig von Industrien, Branchen und Sektoren –  also horizontal – da Geschäftsprozesse für beispielsweise Customer Relationship Management (CRM) oder Supply Chain Management (SCM) durch SaaS-Lösungen abgedeckt werden. SAP und salesforce stehen unter anderem dafür. Auf der anderen Seite wird es sehr spezielle Lösungen für einzelne Sektoren geben, die auf z.B. den oben genannten Lösungen aufbauen. Sowohl die horizontalen als auch die vertikalen SaaS-Lösungen haben eines gemeinsam: Sie setzen konsequent jeweils einen Standard. Die aus der ERP-Welt der Vergangenheit bis heute bekannten Konfigurations- und Customizing-Spielräume gibt es in der SaaS-Welt kaum mehr.

Beyond the standard
Alle SaaS-Lösungen haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind häufig auf einer Platform-as-a-Service-Umgebung (PaaS) wie BlueMix, HanaCloudPlatform (SAP) oder Force.com (salesforce) entwickelt worden. Alle Erweiterungen hinsichtlich der Individualisierung über die schmalen Konfigurationsmöglichkeiten hinaus bedeuten Individualentwicklung und Integration auf der gewählten PaaS-Umgebung. Hier passiert die technische Integration sowohl in die PaaS als auch zumeist über die PaaS in die Legacy-Welt. Die fachliche Integration läuft auf der Prozessebene mit den Standardkomponenten und den individuellen Erweiterungen.

Was bedeutet das?
Individualentwicklung bekommt eine neue Bedeutung in PaaS-Umgebungen zur Komplettierung einer SaaS-Standardlösung, zur fachlichen und technischen Integration oder gar standalone mit dem Ziel, eine Individualentwicklung auf einer PaaS als SaaS bereitzustellen. In der Logik der digitalen Transformation werden digitale Geschäftsprozesse – hier mag ein intuitives Verständnis genügen, aus mindestens drei SMACT-Komponenten (social, mobile, analytics, cloud and things) – jeden Tag mehr aus SaaS-Lösungskomponenten fachlich orchestriert. 

Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Sind Sie gut auf die digitale Transformation vorbereitet?
 

P.S. In diesem Jahr findet die Salesforce World Tour auf der CeBIT statt. Hier sind wir mit den Kollegen von oinio als Platinum Partner von Salesforce dabei: Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich das Kundenerlebnis bestmöglich gestalten lässt. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf einen Austausch. 

Über den Autor

Uwe Dumslaff
Uwe Dumslaff
Uwe Dumslaff ist Corporate Vice President und Chief Technology Officer für Capgemini Deutschland und Teil des Capgemini CTO Network Teams. Sein Fokus ist die Digitale Transformation.

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