Cybersecurity: Unternehmenswerte schützen

| Point of view

Seit Jahren steigt die Zahl der Cyber-Attacken drastisch. Das Cloud Infrastructure Services Cybersecurity-Team von Capgemini entwickelt Konzepte und eigene Technologien, um Unternehmen vor den neuen Gefahren zu schützen.

Jedes zweite Unternehmen betroffen

Die Bedrohung durch Cyberkriminalität wird oft unterschätzt – von Privatpersonen wie von Unternehmen. „Dabei steigt die Zahl der Angriffe seit Jahren exponentiell“, gibt Fokke Dijksma, Manager CyberSecurity Projects & Consultancy, zu Bedenken. Im Cybersecurity-Team von Capgemini arbeitet er an Sicherheitslösungen für den Enterprise-Bereich. Viele Unternehmen seien sich nicht in vollem Umfang über die Bedrohung durch die Internetkriminalität bewusst: „Die meisten Entscheider wissen zwar, dass eine Gefahr besteht. Sie sind sich aber oft nicht im Klaren darüber, dass Hacker praktisch permanent versuchen, ihr System anzugreifen.“ In Großbritannien etwa wurden bereits im Jahr 2013 mehr als die Hälfte aller Unternehmen Opfer von Datendiebstahl. Der Schaden ist enorm: Nach Einschätzungen einer Studie von McAfee liegt er für Unternehmen weltweit bei bis zu einer Billion US-Dollar pro Jahr. Fokke Dijksma vertritt deshalb einen klaren Standpunkt: „Es ist höchste Zeit für Organisationen, sich clever zu verteidigen.“

Business Needs in IT-Lösungen transformieren

In Unternehmen besteht die Herausforderung bei Security-Projekten insbesondere darin, die Bereiche zu identifizieren, die besonders schützenswert sind. „Wir konzentrieren uns auf die Teile der Infrastruktur, die für das Geschäft des jeweiligen Kunden von herausgehobener Bedeutung sind“, erklärt Dijksma die Vorgehensweise. „Wir übersetzen damit spezifische Business-Anforderungen in konkrete IT-Lösungen.“

Ein Fokus liegt dabei aktuell auf dem Bereich „Identity and Access Management“ (IAM). Da immer mehr Unternehmen ihre IT-Infrastruktur öffnen, um Mitarbeitern auch von mobilen Geräten Zugriff auf Daten und Programme zu geben oder Self-Service-Technologien für ihre Kunden zu realisieren, entstehen neue Sicherheitslücken. Capgemini bietet hier eine spezielle Best-of-Breed-Lösung an: „Unser IAM-Produkt ist einzigartig, da es in Teilen auf unserem eigenen geistigen Eigentum basiert“, betont Dijksma. Unternehmen können Mitarbeitern, Partnern und Kunden Identitäten zuweisen, diese sicher verwalten und die Nutzeraktivitäten kontrollieren. „Auf diese Weise profitieren unsere Kunden von der Flexibilität moderner Infrastrukturtechnologien, ohne auf ein hohes Maß an Sicherheit verzichten zu müssen.“

Ein Globales Team für mehr IT-Sicherheit

Um die Sicherheitsarchitektur laufend zu verbessern, beschäftigt Capgemini auch so genannte Ethical Hacker: Sie versuchen, die Infrastruktur der Kunden anzugreifen, um Sicherheitslücken zu identifizieren und bessere Schutzmechanismen zu etablieren. Zudem unterhält Capgemini fünf Cyber Security Center, die über die ganze Welt verteilt sind. Mit ihrer Hilfe können Cyber-Attacken frühzeitig erkannt und abgewehrt werden.

Weltweit vernetzt ist auch die Cybersecurity-Community bei Capgemini. Für Fokke Dijksma ist das ein wichtiger Aspekt: „In unserer Community gibt es immer jemanden, der weiterhelfen kann, wenn sich in einem Projekt Fragen ergeben.“ Zu den Kunden zählen zahlreiche internationale Großkonzerne und Organisationen. Gerade für Menschen, die gerne internationale Erfahrungen sammeln möchten, bietet sich hier ein spannendes Betätigungsfeld: Da das Cybersecurity-Team weltweit aktiv ist, besteht die Möglichkeit, auch außerhalb Deutschlands zu arbeiten.