Capgemini Consulting verlängert seine Forschungs- Zusammenarbeit mit dem MIT Center for Digital Business

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Künftiger Studienschwerpunkt: Wie verändern sich Organisationen durch digitale Innovationen im Hinblick auf Arbeitsprozesse und Führung
München, 26. Juni 2014 – Capgemini Consulting, die globale Strategie- und Transformationsberatung der Capgemini-Gruppe, verlängert die Forschungszusammenarbeit mit dem MIT Center for Digital Business um weitere drei Jahre. Mit dieser Vereinbarung setzen beide Organisationen die erfolgreichen gemeinsamen Studien der letzten drei Jahre im Themenumfeld Digital Transformation fort. Diese zeigten unter anderem, dass Unternehmen, die ihre digitale Transformation erfolgreich gestalten, im Branchenvergleich durchschnittlich 26 Prozent profitabler agieren als ihre Wettbewerber.
Volkmar Varnhagen, CEO von Capgemini Consulting in Deutschland, Österreich und der Schweiz, erklärt: „Die größte Herausforderung, vor der unsere Kunden heute stehen, besteht darin, dass jeder über das digitale Unternehmen der Zukunft spricht, aber niemand wirklich versteht, was das genau sein soll. Wir wissen, dass wir die Möglichkeiten von Big Data nutzen müssen, um unsere Unternehmen intelligenter zu machen. Wir sind uns bewusst, dass die Vernetzung, Transparenz und Zusammenarbeit verbessert werden muss, um global abgestimmte Organisationen zu schaffen. Vor allem aber wissen wir, wie wichtig es ist, unsere Schlussfolgerungen und Empfehlungen auf gründliche, relevante Untersuchungen zu stützen. Daher freuen wir uns außerordentlich auf die um weitere drei Jahre verlängerte Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology Center for Digital Business.”


Leitfaden für die digitale Organisation der Zukunft
Capgemini Consulting und das MIT Center for Digital Business fokussieren sich in der nächsten Phase der gemeinsamen Forschung darauf, wie digitale Technologien und die allgegenwärtigen digitale Daten die Arbeitswelt, den Aufbau von Organisationen und ganzer Branchen verändern werden. Die Bedeutung von Digital Transformation ist den meisten Führungskräften, auch dank der bisherigen Pionierarbeit der beiden Partner zum Thema, inzwischen bewusst. Heute blicken Unternehmensleiter über den Horizont der unmittelbaren Transformation hinaus. Sie möchten verstehen, wie ihre Organisationen aussehen werden, wenn neue Technologien erst einmal auf breiter Basis den Weg in die Unternehmen gefunden haben. Die gemeinsame Forschung ist nun darauf ausgerichtet, einen Leitfaden dafür zu entwickeln.
Digitale Technologien, wie etwa Social Media, Mobilgeräte und -dienste, „Wearable“ Computing, Analytik und Cloud-basierte Rechenleistung und Speicher, setzen ihren rasanten Siegeszug im weltweiten Wirtschaftsumfeld fort. Diese digitalen Technologien dringen immer weiter vor, und zwar nicht nur in reifen, sondern auch in Wachstumsmärkten. Es wird erwartet, dass sich Organisationen und Organisationsformen im digitalen Zeitalter sehr von den uns heute bekannten unterscheiden werden.
Andrew McAfee, Principal Research Scientist beim MIT Center for Digital Business, erläutert: „Die digitalen Technologien stellen eine Neuerung dar, deren Umfang mit der ersten industriellen Revolution vergleichbar ist: Wer sich nicht anpasst, wird den Umbruch nicht überleben. Diejenigen, die den Wandel erfolgreich meistern wollen, müssen die Art, in der sie Geschäft machen, verändern.”
 
„Anzeichen für digital reife Organisationsdesigns sind bereits heute erkennbar. Einige Unternehmen setzen ihr Humankapital auf völlig neue Weise ein. Flachere Organisationen und stärkerer Nutzung von Daten  – ermöglichen eine reibungslose Zusammenarbeit über interne wie externe Grenzen hinweg. Andere wiederum bauen die Wertschöpfungsketten in ihren Branchen völlig um. Wir müssen lernen, diese Muster zu verstehen”, erklärt George Westerman, Research Scientist beim MIT Center for Digital Business.
Zusätzlich zur Analyse der grundlegenden Veränderungen, die Organisationen mit jeder neuen Welle der digitalen Transformation durchlaufen werden, wird die auf drei Jahre ausgelegte Studie, die wirtschaftliche, organisatorische sowie empirische Forschung umfassen wird, auch praxisorientierte Schlussfolgerungen dafür liefern, wie Entscheider ihre Unternehmen erfolgreich in die richtige Richtung lenken können. Dabei wird zwischen spezifischen Herausforderungen in unterschiedlichen Situationen, zum Beispiel Industriezweigen oder Regionen, differenziert.