Capgemini mit stabiler Performance im ersten Halbjahr 2012

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Ausblick auf das Umsatzwachstum leicht angehoben Prognose zur operativen Marge bestätigt

Paris, 26. Juli 2012 – Das Board of Directors der Cap Gemini S.A. hat am 25. Juli 2011 in Paris unter dem Vorsitz von Paul Hermelin die Ergebnisse der Capgemini-Gruppe für das erste Halbjahr 2012 geprüft und zur Veröffentlichung freigegeben.

Die Gruppe erzielte auf Basis der veröffentlichten Zahlen (zu aktuellen Wechselkursen und derzeitiger Gruppenstruktur) im ersten Halbjahr 2012 ein Umsatzwachstum von 8,3 Prozent. Auf vergleichbarer Basis (konstante Wechselkurse und Gruppenstruktur) beträgt das Wachstum 2,3 Prozent. Die Differenz erklärt sich in erster Linie durch vorteilhafte Wechselkurseffekte und die Integration gekaufter Unternehmen insbesondere Prosodie in Frankreich.

Die operative Marge liegt bei 6,4 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte höher als im ersten Halbjahr 2011, was im Rahmen der im Februar gemachten Prognose ist. Restrukturierungskosten – vor allem im Zusammenhang mit den Turnaround-Maßnahmen in den Niederlanden – belaufen sich auf 75 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012. Der operative Gewinn ist stabil bei 237 Millionen Euro.

Nach Netto-Finanzaufwendungen von 49 Millionen Euro sowie Steuern in Höhe von 55 Millionen Euro liegt der Netto-Gewinn der Gruppe für den Betrachtungszeitraum bei 143 Millionen Euro, 12,6 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2011.

Nach der Dividendenzahlung von 1 Euro pro Aktie (154 Millionen Euro) und dem saisonalen Anstieg der Anforderungen an das Umlaufkapital beträgt das konsolidierte Netto-Barvermögen inklusive Baräquivalente zum 30. Juni 2012 27 Millionen Euro. Eingeschlossen ist eine Zahlung von 48 Millionen Euro durch Caixa Participações, der Investment-Tochtergesellschaft der Caixa Econômica – der viertgrößten brasilianischen Bank – für den Kauf eines 22-Prozent-Anteils an CPM Braxis Capgemini.

Ausblick:

Entgegen den makroökomischen Unsicherheiten, die immer noch in den meisten Ländern herrschen, ist Capgemini gut aufgestellt, die ursprüngliche Prognose des eines Umsatzwachstum 2012 bei nahe Null zu übertreffen. Auf vergleichbarer Basis wird nun ein Wachstum von etwas über 1 Prozent für das Gesamtjahr 2012 angestrebt. Darüber hinaus bekräftigt die Gruppe das Ziel eines Anstiegs der operativen Marge im Rahmen des General Concensus über das gesamte Jahr hinweg.

Die Gruppe plant über die nächsten 12 Monate hinweg den Rückkauf von Aktien im Wert von mindestens 100 Millionen Euro. Damit soll der Verwässerungseffekt durch die Ausgabe neuer Aktien im Rahmen des internationalen Share Ownership Plans teilweise oder ganz neutralisiert werden.

Paul Hermelin, Chairman und Chief Executive Officer der Capgemini-Gruppe: „Entgegen uninspirierenden makroökonomischen Rahmenbedingungen haben wir ein stabiles erstes Halbjahr verzeichnet. Insbesondere die Qualität der Neuaufträge zeigt, dass unsere Strategie der Ausrichtung unseres Portfolios auf hoch-wertschöpfende Dienstleistungen Früchte trägt. In zweiten Halbjahr ist die Gruppe mehr denn je bereit, den Anforderungen unserer Kunden mit innovativen Services vor allem rund um Cloud Computing, Mobility, Big Data und Lösungen zu begegnen“.

Übersetzung aus dem Englischen. Ohne Appendix Es gilt das Original unter:
http://www.capgemini.com/news-and-events/news/solid-performance-in-h1-2012-growth-outlook-revised-upwards-and-target-increase-in-operating-margin-confirmed/?ftcnt=10032

[1] Die operative Marge ist die wichtigste Kennziffer für die Gruppe; sie ist definiert als die Differenz zwischen Umsatz und operativen Kosten, die wiederum gleich sind mit den Kosten für die Leistungserbringung (Kosten, die nötig sind um Projekte zu implementieren) sowie Vertriebs-, generellen und administrativen Kosten

[2] Der operative Gewinn enthält zusätzliche Belastungen im Zusammenhang mit Optionen, die einigen Mitarbeitern zugeteilt wurden, Restrukturierungskosten, Kapitalgewinne oder -Verluste aus Verkäufen, Restrukturierungskosten, Kosten für die Integration von gekauften Unternehmen sowie Auswirkungen aus der Rücknahme oder Begleichung von Pensionszusagen.