Capgemini: Gewinn im ersten Halbjahr 2013 um 31 Prozent gestiegen

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Paris, 25. Juli 2013 – Die Capgemini-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2013 einen konsolidierten Umsatz von 5,033 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 2,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 bei aktueller Gruppenstruktur und Wechselkursen entspricht, beziehungsweise einem Rückgang von 1,1 Prozent auf vergleichbarer Basis (konstante Gruppenstruktur und Wechselkurse). Im zweiten Quartal ging der Umsatz leicht zurück (-0,4 Prozent) verglichen zu -1,7 Prozent im ersten Quartal, ohne den Aspire Vertrag (Vertrag aus dem öffentlichen Sektor in Großbritannien) stieg der Umsatz um 0,9 Prozent im zweiten Quartal. Die operative Marge des ersten Halbjahres liegt bei 7,3 Prozent und ist um 0,5 Punkte gestiegen, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2012. Der zurechenbare Gewinn für die Aktionäre im ersten Halbjahr stieg um 31 Prozent auf 176 Millionen Euro gegenüber 134 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012.

In Millionen Euro H1 2012
IAS19R*
H1 2013 Change
Umsatz 5.150 5.033 -2,3%
Operative Marge(1)
in % vom Umsatz
350
6,8%
367
7,3%
+0,5% Punkte
Operativer Gewinn(2) 240 302  
Gewinn zurechenbar den Aktionären
in % vom Umsatz
134
2,6%
176
3,5%
+31%
Netto-Barmittel und bargleiche Mittel am Ende der Periode 27 272  
Organischer Free Cash Flow (309) (313)  
* 2012er Zahlen wurden für die Anwendung von IAS 19 überarbeitet (siehe Tabelle im Apendix)
 
Das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis setzt sich wie folgt zusammen:
  • Nach Geschäftsbereichen: Der kombinierte Umsatz von Consulting Services, Local Professional Services und Technology Services fiel um 1,5 Prozent. Technology Services ist um 0,3 Prozent leicht gewachsen, während Consulting Services und Local Professional Services (Sogeti), empfindlicher gegenüber der wirtschaftlichen Situation, um 9,0 Prozent und entsprechend um 3,9 Prozent kontrahierten. Outsourcing Services Umsätze waren fast stabil und sind 0,3 Prozent gesunken.
 
  • Nach Regionen: Die aufstrebenden Länder in Asien Pazifik und Lateinamerika erzielten ein starkes Wachstum (+10,5 Prozent). Die Region Großbritannien und Irland ging um 2,2 Prozent im ersten Halbjahr zurück. Mit einem Umsatzwachstum von 0,5 Prozent ist Nordamerika zurück im Wachstum, was auch in der zweiten Jahreshälfte anhalten soll. Die Leistung verringerte sich in Frankreich um 2,2 Prozent im ersten Halbjahr, obgleich des positiven Trends im zweiten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 0,7 Prozent. Benelux verzeichnete einen Umsatzrückgang von 6,2 Prozent im ersten Halbjahr. Ein geringerer Rückgang von 3,7 Prozent im zweiten Quartal, bestätigt das Ziel zur Stabilisierung der Lage. Der Rest Europas (-1,7 Prozent) weist ebenfalls Anzeichen der Stabilisierung auf.
 
Der Auftragseingang belief sich auf 4,824 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2013. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz beträgt 1.06 für Consulting Services, Local Professional Services und Technology Services zusammen.
 
Die operative Marge der Gruppe für das erste Halbjahr 2013 beläuft sich auf 367 Millionen Euro, was 7,3 Prozent des Umsatzes sind und damit 0,5 Prozentpunkte höher als im ersten Halbjahr 2012.
 
Zum ersten Mal präsentiert die Gruppe eine nach Regionen geordnete Darstellung der operativen Marge, die den gesamten Mehrwert der geleisteten Services für unsere Kunden einbezieht. Dies beweist den wachsenden Einfluss von Offshore auf die Marge; z. B. die operative Marge der Nordamerika Region von 12,3 Prozent, welche jetzt alle Margen einbezieht, die mit Kunden aus diesem Markt inklusive Offshore-Center-Margen realisiert wurden.
 
Der den Aktionären zurechenbare Gewinn der Periode beträgt 176 Millionen Euro, im Vergleich zu 134 Millionen Euro für das erste Halbjahr 2012, was einen Anstieg um 31 Prozent darstellt.
 
Der organische Free Cash Flow beträgt -313 Millionen Euro für das erste Halbjahr 2013, trotz erwarteter Zahlungen, die Ende des Jahres 2012 eingingen und ist vergleichbar mit -309 Millionen Euro aus dem ersten Halbjahr 2012. Netto-Barmittel und bargleiche Mittel summieren sich auf 272 Millionen Euro am 30. Juni 2013.
 
Am Ende des ersten Halbjahres betrug die Zahl der Mitarbeiter 127.968. Die Anzahl der Offshore-Mitarbeiter lag bei 54.280, dies ist ein Anstieg um 18 Prozent verglichen zum 30. Juni 2012 (inklusive 44.195 in Indien), was einen Anteil von 42 Prozent an der Gesamtmitarbeiterzahl ausmacht und einen Zuwachs von mehr als vier Prozentpunkte im Vergleich zum 30. Juni 2013 darstellt.
 
Capgemini gibt bekannt, dass es einen außergewöhnlichen Beitrag zum Konzern-Pensionsfonds in Höhe von 235 Millionen Euro geleistet hat. Zusätzlich zur reduzierten Höhe der Pensionsrückstellungen in der Bilanz, wird diese Zahlung den organischen Free Cash Flow des Konzerns von rund 30 Millionen Euro pro Jahr ab 2014 verbessern und finanziellen Aufwand zu reduzieren.

Die Ergebnisse des ersten Halbjahres liegen im Rahmen der Gruppen Jahresprognose:
  • Sie bestätigen das Ziel eines organischen Umsatzwachstums im Einklang mit 2012;
  • Die Gruppe bekräftigt ihr Ziel, eine Steigerung der operativen Marge von mindestens 30 Basispunkten im Jahr 2013, d.h. 8,4 Prozent verglichen mit 8,1 Prozent im Geschäftsjahr 2012 (nach Anpassung der Zahlen für die Anwendung von IAS 19 überarbeitet) verglichen.
  • Das Ziel für den kumulierten organischen Free Cash Flow für den Zeitraum 2012 bis 2013 beträgt nun 800 Millionen Euro, vor dem außergewöhnlichen Pensionskassenbeitrag, d.h. die oberen Ende der angekündigten Bandbreite.
 
"In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld haben wir unsere Verpflichtungen erfüllt und haben eine Verbesserung unseres Gewinns für den Zeitraum erzielt, so dass wir die zweite Hälfte des Jahres mit Zuversicht beginnen", verkündete Paul Hermelin, Chairman und Chief Executive Officer der Capgemini-Gruppe.
 
Übersetzung aus dem Englischen ohne Apendix. Es gilt das Original unter:
http://www.capgemini.com/investor/press/half-year-results-2013