Connected Vehicle: Das Fahrzeug als Knotenpunkt im Netz

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Verbraucher erwarten heutzutage den Einsatz von Verbindungsdiensten in ihren Fahrzeugen. Für OEMs sehen darin einen Weg, Mehrwert zu generieren. Darüber hinaus besteht ein großes Interesse an den Daten, die der Einsatz solcher Dienste mit sich bringt. Die bestehenden Geschäftsmodelle der OEMs ermöglichen bisher noch keine vollständige Implementierung des Konzepts hinter dem Schlagwort des vernetzten Fahrzeugs. Das liegt an dem deutlich kürzeren Entwicklungszyklus für diese Dienste, aber auch an damit einhergehenden rechtlichen Fragen und dem Bedarf einer Zusammenarbeit über funktionale Grenzen hinweg, zusammen mit einer neuen Architektur und damit verbundenen Prozessen. Eine Neuausrichtung des Geschäftsmodells ist daher unabdingbar: Eines, das diese neue Art zur Generierung von Mehrwert durch Dienste unterstützt, die die Zusammenarbeit über funktionale Grenzen hinweg zur Bereitstellung der erforderlichen Daten und der notwendigen Expertise ermöglicht und ein agiles Vorgehen möglich macht. Die Einführung solcher Rahmenbedingungen ist eine große Aufgabe, birgt jedoch auch viele Vorteile.