IT-Trends-Studie 2014

| Studie/Report

Jahrelang haben CIOs gehofft, eines Tages Business Partner des Managements zu werden und in dieser Rolle geschäftliche Probleme mit Technologie zu lösen. Dieser Traum wird sich für viele möglicherweise nicht mehr erfüllen. Denn während die Bedeutung von IT in den letzten Jahren enorm gestiegen ist, wurde der CIO nicht in gleichem Maße wichtiger. Stattdessen holte das Management in Sachen IT-Know-how auf und verweist den CIO jetzt fast wieder auf seine angestammte Rolle als Dienstleister.
 
Allerdings nur fast. Denn in diesem Jahr steht zwar immer noch die Effizienz der IT ganz oben auf der Anforderungsliste der CIOs, sie sollen sich aber auch stark um die Verbesserung der Geschäftsprozesse kümmern. Gleichzeitig steigt der Druck der Fachabteilungen, schneller zu liefern und flexibler zu reagieren. Agil in diesem Sinne sind aber erst wenige Unternehmen, wie der neu aufgelegte Index zeigt.
 
Unter den Technologiethemen beherrscht in diesem Jahr die Sicherheit die Agenda, allerdings nicht nur wegen der NSA-Affäre. Die zunehmende Digitalisierung führt dazu, dass IT-Ausfälle und Sicherheitslücken für Unternehmen immer teurer und risikoreicher werden, so dass sie alle Anstrengungen unternehmen, um Probleme zu vermeiden. Dementsprechend halten sich die CIOs in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Nutzung von externen Clouds nach wie vor stark zurück, haben ihre eigenen Kapazitäten in den vergangenen 12 Monaten aber stark ausgebaut. Das Motto lautet jetzt: Cloud ja, aber vor allem die eigene.